Sorge vor Wasser- und Ressourcenknappheit bechäftigt jetzt auch die Mächtigen der Welt

Veröffentlicht am 03. Feb 2014 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 1.467

Während vor Jahren oder Jahrzehnten nur die sogenannten „Ökos“ gegen den hemmungslosen Verbrauch von Trinkwasser und anderen wesentlichen natürlichen Ressourcen demonstriert haben – und dafür dann oft von der Wirtschafts- und Politikelite als Spinner abgetan wurden – steht das Thema auf der Priroritätenliste der Mächtigen heute ganz oben. So auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz, bei der schon eine Diskussion i Rahmen der offiziellen Eröffnung den Titel „Begrenzte Ressourcen – unbegrenzte Sicherheitsrisiken“ trug. Insbesondere auch in den beiden gigantischen Ländern China und Indien könnte die Wasserversorgung in Zukunft zum Problem werden, da ein Großteil des Trinkwassers von der Industrie und Landwirtschaft verseucht wurde und der Verbrauch durch den zunehmenden Wohlstand zudem stark angestiegen sei. Ebenfalls zu einem noch rareren Gut könnte Wasser im Nahe Osten und Nordafrika werden, wobei in allen Fällen die Sicherheit durch Konflikte gefährdet wäre.

Die einzige Möglichkeit um all dies zu verhindern wäre, wenn in diesen Ländern deutlich mehr Wert auf Umweltschutz und Ressourcenschonug gelegt werden würde als es zur Zeit der Industrialisierung in den westlichen Staaten getan wurde. Heute stehen allerdings tatsächlich auch Technologien zur Verfügung, um (ein vielleicht nicht ganz so schnelles) ökonomisches Wachstum mit dem Erhalt einer intakten Natur zu verbinden.

Artikel „Sicherheitskonferenz: Studie warnt vor Wasserkrise in China und Indien“, 0.2.02.2014, Spiegel Online
Link: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/sicherheitskonferenz-studie-warnt-vor-wasserkrise-in-china-und-indien-a-950618.html

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