Interview mit dem Geowissenschaftler Michael Schulz zur möglichen Begrenzung der Erderwärmung

Veröffentlicht am 16. Feb 2014 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 1.803

Im Interview mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung spricht Michael Schulz, Direktor des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) an der Universität Bremen und Professor für Geosystem-Modellierung, über die Unterschiede der heutigen Klimaveränderungen gegenüber früheren Epochen der Erderwärmung. Sein Fazit ist, dass es in lange vergangenen Epochen zwar schon wärmer war, dies aber kein Grund zur Beruhigung ist, da sich die Erwärmung vor der Zeit des Menschen nur aud bestimmte Landteile beschränkte und sich bspw. die Temperatur der Ozeane weniger stark veränderte. Zudem sei es durch Eiskernbohrungen in der Antarktis nachweisbar, dass die Konzentration der Klimagase CO2, Methan und Stickstoffoxid in der Atmosphäre heute höher ist als in den vergangenen 800.000 Jahren. Noch könnte sich der Punkt ohne Umkehrmöglichkeit der globalen Erwärmung und des Anstiegs der Meeresspiegel aber verhindern lassen – die Menschheit ist davon aber sehr weit entfernt.

Interview „Wir können die Erwärmung noch begrenzen“ mit dem Geowissenschaftler Michael Schulz, 12.02.2014, Nachhaltigkeitsrat
Link: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=8185

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