Tipps für sparsames Heizen für Umwelt und Geldbörse

Veröffentlicht am 22. Nov 2013 | Kategorie: Wohnungen & Häuser | Ansichten: 1.309

Winterzeit ist auch Heizungszeit. Mit den folgenden Empfehlungen des Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern kann die Heizperiode besonders sparsam ausfallen und dennoch für eine gemütliche Atmosphäre daheim sorgen.

Heizung und Wohnung vorbereiten

Zu Beginn der Heizsaison sollte das Heizsystem zunächst auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Der Herbst oder die Zeit vor den ersten Frösten ist dafür ideal. Die Heizungsanlage wird in der Regel bei einer jährlichen Inspektion überprüft. Der Verbraucher sollte darauf achten, dass die Heizkörper gleichmäßig warm werden und keine glucksenden oder klopfenden Geräusche machen. Ist dies der Fall, dann sollte zunächst entlüftet werden. Mit einem Heizungsschlüssel kann das Ventil vorsichtig geöffnet und die überschüssige Luft herausgelassen werden. Der Heizungsinstallatuer sollte jedoch gerufen werden, wenn die Heizung anschließend immer noch nicht ausreichend wärmt. Hier könnte ein hydraulischer Abgleich helfen, die Wärme im Gebäude optimal zu verteilen. Dabei kann auch CO2-Ausstoß eingespart werden.

Abgedichtete Fenster sind ebenfalls wichtig. Zusätzliche Dichtungen für den Winter sollten frühzeitig angebracht werden und können gegen Feuchtigkeit und kalte Luftzüge helfen. Wer beim Heizen möglichst viel sparen möchte, der sollte in Zukunft den Umstieg von einer Heizung mit Niedertemperaturtechnik auf eine Brennwert-Heizung in Betracht ziehen. Hierbei kann bis zu 30 Prozent an Heizenergie gespart werden.

Bewusst und sparsam heizen

Beim Heizen gilt im Allgemeinen: Nicht zu viel und auch nicht zu wenig heizen. Bei niedrigen Raumtemperaturen von 16 und weniger Grad Celsius verbraucht die Heizung nicht nur viel Energie beim Anheizen, auch die Schimmelgefähr im Raum wird gesteigert. Eine angenehme Wärme von rund 21 Grad Celsius reicht in den Aufenthaltsräumen aus. Das Badezimmer kann ein wenig wärmer sein, das Schlafzimmer hingegen kühler. Im Winter müssen die Räume demnach nicht T-Shirt tauglich aufgeheizt werden. Wenn niemand daheim ist, kann die Heizung auch runtergestellt werden.

Thermostatventile, die programmiert werden können, sind ebenfalls ein nützliches Hilfsmittel, um Energiekosten einzusparen. So kann jede Heizung automatisch auf der gewünschten Temperatur gehalten werden oder sich nach Bedarf auch ein- und ausgeschalten lassen.

Lüften auch im Winter wichtig

Eine regelmäßige Luftzirkulation ist auch im Winter wichtig für ein angenehmes Raumklima. Durch häufigen Luftaustausch können zudem Heizkosten gesenkt werden. Hier hat sich das Stoßlüften oder Querlüften mit komplett geöffneten Fenstern in mehreren Räumen bewährt. Dadurch kann die gesamte Raumluft in kürzester Zeit erneuert werden. Gekippte Fenster sind hingegen nicht zu empfehlen, da sie nicht effektiv genug lüften. Der Verbraucher sollte mehrmals am Tag kräftig lüften, je nach Nutzung des Raums. Die Heizung wird während dieser Zeit ausgestellt.

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