Planungen zur grünen Stadtentwicklung

Veröffentlicht am 19. Nov 2013 | Kategorie: Städte & Gemeinden | Ansichten: 1.453

Die Grünflächen in den Großstädten sind wichtige Elemente für eine gesunde Stadtentwicklung. Dabei spielen vor allem die Bäume eine wichtige Rolle. Ihre Pflege wird zu Zeiten des Klimawandels mit sich verändernden Temperaturen sowie zunehmenden Unwettern und Naturkatastrophen jedoch immer anspruchsvoller. So sind Baumschulen schon seit Jahren damit beschäftigt für „Nachwuchs“ zu sorgen, sowie optimale Arten für das Stadtleben zu finden.

Die Arbeit der Baumschulen

Bis ein Baum groß und stark genug ist, um in Alleen gepflanzt zu werden, vergehen mehrere Jahre. So müssen Baumschulen weit im voraus planen und die Bäume der Zukunft schon jetzt pflanzen. Aufgrund der belastenden Einflüsse in Städten und Gemeinden werden entsprechend robuste und nützliche Baumarten ausgewählt. Dazu gehört auch die Vermehrung von neuen Gehölzern, welche beispielsweise kleine Baumkronen ausbilden, trockenheitsressistent sind, schalldämmend wirken oder wenig Pflege bedürfen. Bäume,die mit dem wenigen Platz und dem relativ trockenen Klima zurecht kommen, haben gute Chancen in urbaner Umgebung zu gedeihen und gleichzeitig auch dem Menschen Vorteile zu bieten.

Klima nimmt großen Einfluss

Die Pflanzenwelt reagiert auf ihre eigene Weise auf die zunehmenden Klimaveränderungen. Markus Guhl vom Bund deutscher Baumschulen e.V. (BdB) weiß, dass durch die veränderten Niederschläge und die erhöhten Durchschnittstemperaturen vermehrt Schädlinge und Krankheiten auftreten können. So wurde auch beobachtet, dass der Laubaustrieb früher und der Laubfall später als noch vor 50 Jahren stattfinden. Doch gerade Spätfröste können den Bäumen bereits schaden. Diese Probleme müssen angegangen werden, denn Grünflächen und Bäume verbessern nicht nur die Luft, sondern dienen auch als Erholungsplätze für die Stadtbewohner und Lebensräume für Tiere.

Städte der Zukunft

Eine nationale Strategie zur grünen Stadtentwicklung wird in Zukunft immer wichtiger. Der Trend deutet auf immer größere Städte, doch gleichzeitig müssen für Luft und Bewohner auch Grünflächen eingeplant werden. Dazu bedarf es Zeit, da junge Grünflächen einige Jahre brauchen, um ihr Potential für die Stadt zu entwickeln. Für den Präsidenten vom BdB, Helmut Selders, ist dafür zudem eine gleichzeitige Anstrengung von Bund, Ländern und Gemeinden erforderlich.

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