Bundesregierung und KfW unterstützen Braunkohlekraftwerk statt erneuerbarer Energien in Griechenland

Veröffentlicht am 08. Aug 2013 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 2.731

Mit seinen unzähligen Sonnenstunden im Jahr ist das hochverschuldete Griechenland eigentlich ein idealer Kandidat für die Erzeugung von sauberem Sonnenstrom, wenn es nach den Regierenden vor Ort, der Bundesregierung, der KfW und natürlich vor allem den Lobbyisten der Kraftwerkshersteller geht, dann soll aber lieber weiter in das dreckige Geschäft mit Braunkohle investiert werden. Hierzu soll es laut einem Artikel auf der Webseite von Klimaretter.info sowie weiteren Berichten im Internet und im Fernsehen für ein weiteres Braunkohlekraftwerk in der Region Ptolemaida dann auch Kredite der Kfw und sogar eine staatliche Bürgschaft von Deutschland geben.

Während hierzulande die Energiewende beworben und günstig finanziert wird, unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auch bereits in anderen Ländern klimaschädliche Arten der Energieerzeugung wie etwa Kohleöfen. Dabei lässt sich an der Gegend von Ptolemaida, die als Energiezentrum Griechenlands gilt, absehen, wohin diese Art der Energieerzeugung führt. Aufgrund des Tagebaus ähnelt die Region zum Teil einer toten Mondlandschaft auf der nichts mehr wächst. Dementsprechend sollte auf ihr eigentlich eines der größten Solarkraftwerke der Welt entstehen, doch nun soll sie mit deutscher Hilfe wohl sogar noch ausgeweitet und die CO2-Emissionen gesteigert werden.

Artikel „Deutschland stützt griechische Kohlekraft“, 23.07.2013, Klimaretter.info
Link: http://www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/14144-deutschland-stuetzt-griechische-kohlekraft

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