KfW Bank fördert hier erneuerbare Energien und in Osteuropa Kohleöfen

Veröffentlicht am 17. Apr 2013 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 1.365

Nach der Deutschen Bank und der Commerzbank ist die bundeseigenen KfW Bank mittlerweile die drittgrößte Bank Deutschlands. Im Gegensatz zu den anderen Geldhäusern wird sie aber vor allem auch mit günstigen Krediten für den Erwerb eines Eigenheims sowie mit der Förderung von erneuerbaren Energien und damit der Gestaltung der Energiewende verbunden. Während sie im Inland dieses Image pflegt, sehen die Geschäfte im Ausland laut einem Bericht auf WiWo Green allerdings ganz anders aus.

In Serbien trägt sie beispielsweise zur Finanzierung eines Baggers für die Erweiterung der Braunkohlemine Kolubara bei und unterstützt zudem die besonders umweltschädliche und gesundheitsgefährdende Art des Heizens mit Kohleöfen. Wer einen alten mit einem 20% effizienteren Kohleofen ersetzt, kann ihn über ein zinsgünstiges, öffentlich bezuschusstes Darlehen finanzieren. Auch in Griechenland, wo Sonne und Wind für eine saubere Energieerzeugung sorgen könnten, wird stattdesse über eine Mitfinanzierung des Braunkohlekraftwerks Ptolemaida V beraten. Gleiches gilt für weitere Staaten in Osteuropa.

Bei den Auslandsengagements, die weniger Aufmerksamkeit der deutschen Bevölkerung auf sich ziehen, scheint die KfW daher ohne Rücksicht auf andere Dinge vor allem auf Profit aus zu sein – also genau die Verhaltensweise, die Politiker den privaten bankern stets vorwerfen.

Artikel „Kohlekraft: KfW Bank fördert Umweltzerstörung in Osteuropa“, 17.04.2013, WiWo Green
Link: http://green.wiwo.de/kohlekraft-kfw-bank-fordert-umweltzerstorung-in-osteuropa/

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