Energiesparen ohne den Wohnkomfort zu verringern

Veröffentlicht am 13. Mrz 2013 | Kategorie: Wohnungen & Häuser | Ansichten: 1.895

Nachdem Heizenergie und Strom in den letzten Jahren immer teurer geworden sind und die Energiepreise wohl auch in den nächsten Jahren eher steigen als sinken werden, hatte Umweltminister Peter Altmaier im letzten Jahr das Energiesparen zum großen Ziel erklärt. Alleine dadurch könne der private Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um ganze zehn Prozent gesenkt werden und ein sinkender Verbrauch könne dann die steigenden Kosten abfedern. Laut einer Studie des BMU würde sich der Energiebedarf der EU durch eine konsequente Steigerung der Energieeffizienz sogar um zwei Drittel senken lassen.

Tatsache ist, dass auch in vielen Haushalten in der Bundesrepublik noch immer sehr viel Energie verschwendet wird. Hier ist es natürlich sinnvoll anzusetzen um mit Hilfe cleveren Energiesparens nicht nur die Kosten zu senken sondern auch die Belastungen für Umwelt und Klima zu reduzieren. Fest steht aber auch, dass die Energiesparmaßnahmen nicht dazu führen dürfen, dass der Wohnkomfort herabgesetzt wird.

Heizenergie und elektrischer Strom sind für das moderne Leben unabdingbar. Wohlig warm soll es in den eigenen vier Wänden sein und vom Licht über Herd und Kühlschrank bis zum Fernseher wird Strom benötigt. Darüber hinaus erobern jedes jahr weitere elektrische Geräte (mit mehr oder weniger Nutzen) die Wohnungen und Häuser. Vom Tablet PC über elektrische Dufterfrischer bis zu Treppenliften für ältere Menschen oder Personen mit Gehschwierigkeiten benötigen auch sie alle Energie aus der Steckdose.

Die erste Frage die man sich beim cleveren Energiesparen also stellen sollte, ist, welche Heizung oder welches Gerät Energie verbraucht, ohne dass man einen unmittelbaren Nutzen davon hat. Das ungenutzte Gästezimmer muss beispielsweise nicht bis auf 24 Grad beheizt werden, sondern es reichen durchaus auch 18 Grad. Wenn der Fernseher, DVD-Player oder die Spielekonsole nicht genutzt wird, dann kann man sie mittel einer Steckdosenleiste mit An- und Aus-Schalter am besten ganz vom Stromnetz trennen. Licht muss in Räumen in denen man sich nicht aufhällt ebenfalls nicht brennen.

Darüber hinaus kann man untersuchen, wo Energie effektiever genutzt werden kann. Bei der Heizung gilt z.B. das sie nicht von Vorhängen oder Möbeln verdeckt sein sollte, da ansonsten viel mehr Heizenergie benötigt wird um den Raum zu erwärmen. Ebenfalls sollte man die Rolläden bei Dunkelheit herunterlassen, da sie eine zusätzliche Dämmung gegen die Kälte bieten. Beim Strom gibt es ebenfalls zahlreiche Sparmöglichkeiten, wie etwa die richtige Einstellung der Kühlschranktemperatur, die Nutzung von Resthitze beim Kochen oder der Einsatz von Energiesparlampen. Wer sich hier im Internet informiert, der findet zahlreiche Energiespartipps unter denen der Wohnkomfort nicht leiden muss (Bsp: 50 Spartipps für Heizung und Strom).

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