Mehr Unternehmen sollen sich an der Energiewende beteiligen und die Ökostrom-Umlage zahlen

Veröffentlicht am 18. Feb 2013 | Kategorie: Sonnenenergie | Ansichten: 1.913

Wie bereits vermeldet, haben sich Philipp Rösler und Peter Altmaier auf ein Konzept zur Strompreisbremse geeinigt, das vor allem auch die Ungerechtigkeit zwischen den privaten Verbrauchern und vielen Unternehmen beheben soll. Schließlich wurde die Kritik daran immer lauter, dass es zu viele Ausnahmen für energieintensive Industriebetriebe gebe und die Last der Kosten der Energiewende dadurch einseitig dem Verbraucher aufgelastet werde. Wie eigentlich auch angedacht, sollen nun doch nur Firmen befreit bleiben, die tatsächlich in einem intensiven internationalen Wettbewerb stehen und bei denen die steigenden Stromkosten zu Einbußen und Arbeitsplatzverlusten führen würden.

Strom-Leitungen
Foto: MdE (Wikipedia)

Nicht mehr ausgenommen werden sollen nun die im Kohlebergbau tätige RAG Aktiengesellschaft, die Schienenbahnen-Betreiber oder Produzenten von Nahrungs- und Futtermitteln. Gleiches gilt auch für Getränkehersteller, Betriebe der Tabakverarbeitung und für die Abfall- und Recyclingwirtschaft. Somit soll die Erhöhung der Strompreise für die privaten Haushalte etwas eingegrenzt werden.

Artikel „Weniger Extrawürste: Ökostrom-Umlage-Schwänzer sollen jetzt auch zahlen“, 18.02.2013, Focus Online
Link: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/weniger-extrawuerste-oekostrom-umlage-schwaenzer-sollen-jetzt…

Foto: Das Bild wurde von MdE unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz veröffentlicht und freigegeben.

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