Plastiktüten sind in Mauretanien seit Anfang 2013 verboten

Veröffentlicht am 15. Jan 2013 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 1.338

Der im nordwestlichen Afrika gelegene Staat Mauretanien zählt zu den ärmsten Länder der Welt und doch könnte es mit einem neuen Gesetz Vorbild für viele westliche Industriestaaten sein. Nachdem laut Aussage des Umweltministeriums fast alle verkauften Plastiktüten in der Umwelt landen und dort erstens erst nach hunderten von Jahren abgebaut und zweitens häufig Teile davon von Tieren gefressen werden, sind sie in Mauretanien seit Anfang 2013 jetzt einfach verboten.

Laut dem Artikel auf Stern Online sind besonders dünne Einwegtüten aus Plastik, die meist nach einmaliger Nutzung im Müll landen, auch in Botswana, Kenya und Ruanda verboten. Pionier in Sachen Müllvermeidung durch Einwegtüten war mit Bangladesh ebenfalls eines der ärmsten Länder der Welt. Dort wurden Plastiktüten bereits im Jahr 2002 verboten. Der verschwenderische Verbrauch ließe sich auch mit Steuern eindämmen, wie das Beispiel Irland beweist, wo ebenfalls seit 2002 eine Steuer in Höhe von 22 Cent pro Tüte fällig wird. Selbst in der Metropole Los Angeles, einer der größten Städte im Land mit deram weitesten verbreiteten Wegwerf-Mentalität, wird das Verbot von Plastiktüten in Supermärkten derzeit erprobt.

News „Umweltpolitische Führungsrolle eines Entwicklungslandes: Mauretanien verbietet Plastiktüten“, 01.01.2013, Stern.de
Link: http://www.stern.de/politik/ausland/umweltpolitische-fuehrungsrolle-eines-entwicklungslandes-mauretanien…

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