600 Elitesoldaten kämpfen im Bouba-Ndjida-Nationalpark in Kamerun gegen Wilderer

Veröffentlicht am 21. Dez 2012 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 2.516

Im Bouba-Ndjida-Nationalpark in der Nord-Provinz Kameruns werden vor allem Elefanten das Opfer von militärisch ausgerüsteten Wilderern, die sie mit Maschinengewehren und anderen automatischen Waffen abschlachten um so an das begehrte Elfenbein zu gelangen. Im Kampf gegen die grausame Wilderei von organisierten Gruppen aus dem Sudan und Tschad fuhrt Präsident Paul Biya vor einem Monat aber ebenfalls schweres Geschütz auf. Unter der Leitung von General Martin Tumenta werden seitdem 600 Elitesoldaten sowie ein Hubschrauber des Bataillon d’intervention rapide im Nationalpark eingesetzt.

Nach Bekanntgabe des Militäreinsatzes gegen die Wilderer sprach WWF International Director General Jim Leape dem Präsidenten und der Regierung von Kamerun seine Gratulation aus. Er nannte es einen „starken und mutigen Zug, der für andere Regieungen den Standard im Kampf gegen die organisierte Wilderei höher setzt.“ Der Einsatz, der laut Aussage des Präsidenten permanent sein wird, scheint zudem seine Wirkung nicht zu verfehlen. Seit Einsatzbeginn wurden im Bouba-Ndjida-Nationalpark keine Wilderer gesichtet.

News „Cameroon mobilizes 600 elite soldiers to defend country from poachers“, 18.12.2012, WWF
Link: http://wwf.panda.org/wwf_news/?207115/Cameroon-mobilizes-600-elite-soldiers-to-defend-country…

Tags zum Beitrag:
, , , , , ,
Ähnliche Beiträge zum Thema:

Comments are closed.