Schlecht gepflanzte Wälder in China – Deutsche Förster wollen helfen

Veröffentlicht am 16. Feb 2012 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 2.279

Nach Aussage von Prof. Christoph Kleinn von der Universität Göttingen gibt es in Deutschland ein enormes, in Jahrhunderten gewachsenes forstwissenschaftliches Wissen sowie wichtige Erfahrungen mit der Aufforstung von großen Gebieten. So habe die Lüneburger Heide etwa vor rund 200 Jahren noch einer Sandwüste geglichen und heute stehen dort prächtige Wälder. In China geht hingegen alles sehr viel schneller und ist zudem ein paar Nummern größer. So wurden dort in den letzten 30 Jahren rund 50 Millionen Hektar Wald angepflanzt – dies entspricht anderthalb mal dem gesamten Gebiet der Bundesrepublik. Dabei wurde allerdings viel zu oft ungeeignetes Saatgut verwendet und auch mangelnde Pflege macht die Wälder anfällig.

Die Experten der Universität Göttingen wollen jetzt zusammen mit Kollegen aus Freiburg und Dresden und Partnern aus China nachaltige Konzepte zum Umbau und zur Nutzung der Wälder erarbeiten. Das Ziel sind stabile Wälder, die möglichst viel CO2 speichern und als Heimat für Tier- und Pflanzenarten dienen sollen.

Artikel „Deutsche Förster wollen Chinas Wälder retten“, 15.02.2012, FAZ.net
Link: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umwelt/mangelnde-pflege-und-ungeeignetes-saatgut-deutsche-foerster…

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