Ölsand-Abbau in Kanada zerstört Wälder und vergiftet Flüsse und Böden

Veröffentlicht am 28. Feb 2012 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 3.773

Wer schon einmal in Kanada war oder wer an das riesige nordamerikanische Land denkt, der erinnert sich neben den sehenswerten Städten vor allem auch an gigantsiche Wälder, viel Natur und eine extrem dünne Besiedlung. Daneben hat das Land trotz der geringen Bevölkerungsdichte aber vor allem auch einen gewaltigen Energiehunger, so dass Kanada in 2011 als erstes Land seinen Rückzug vom Kyoto-Protokoll erklärte. Auch ansonsten scheinen der kanadischen Politik und internationale Ölkonzernen die wirtschaftlichen Interessen vor dem Erhalt einer intakten Umwelt oder dem Schutz der Menschen zu sehen. Ansonsten würde es die Ölsandförderung wohl gar nicht geben, denn sie zählt zu den schlimmsten Verbrechen der Menschen an unserer Erde.

Auf gigantsichen Flächen werden dazu die uralten Wälder in Alberta abgeholzt, dann im Tagebau der Ölsand abgebaut und aus diesem dann unter großem Energie- und Wasserverbrauch das Öl gewonnen. Zurück bleiben leblose Landschaften und mit Abwässern verseuchte Flüsse und Seen. Darunter leiden vor allem Kanadas Ureinwohner und darüber hinaus verursacht diese Art der Ölgewinnung auch noch mehr als vier Mal soviel Treibhausgasemissionen wie die normale Förderung von Erdöl. Also wieder ein Unternehmen, bei dem ein paar Konzerne gewinnen und der Rest der Welt verliert…

Artikel „Ölsandförderung: Forscher prangern Klimaschweinerei in Kanada an“, 26.02.2012, Focus Online
Link: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-25135/klimawandel-forscher-warnen-vor-den-folgen-der-oelsand…

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