Neue Idee: CO2 als Rohstoff für Kunststoffe

Veröffentlicht am 02. Dez 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 2.391

Es gibt zwar immer noch einige Leute, die glauben, dass 30 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen durch den Menschen pro Jahr keine Auswirkungen auf Klima und Umwelt haben, die Mehrheit ist sich aber eines Besseren bewußt. Das heißt aber nicht, dass deshalb die Emissionen reduziert wurden, schließlich sieht es noch immer nach einem Kampf gegen Windmühlen aus. Bisher lauten die einigen Mittel zur Begrenzung des gefürchteten Klimawandels daher Vermeidung von Emissionen durch eine Steigerung der Energieeffizienz, Energiesparen und dem Umstieg auf erneuerbare Energien sowie die unterirdische Speicherung von CO2 aus Kraftwerken (CCS-Technologie). Wie Focus Online berichtet arbeiten Forscher aber auch an einer Nutzung von CO2 als Rohstoff.

Das in Übermaßen als Abfallprodukt verursachte CO2 könnte dabei irgendwann zur serienmäßigen Herstellung von Kunststoffen genutzt werden. Die Firma Novomer stellt bereits ein neuartiges Polymer aus Epoxiden und CO2 her. Das Treibhausgas CO2 ersetzt dabei laut Angabe auf Focus Online etwa fünfzig Prozent des Kohlenstoffs aus fossilen Rohstoffquellen. Auch die Bayer AG aus Leverkusen arbeitet bereits daran, Polyurethane zum Teil aus CO2 herzustellen.

Ein Motiv zum verlangsamen der Anstrengungen beim Kampf gegen die CO2-Emissionen ist diese Entwicklung allerdings nicht. Schließlich werden „nur“ 260 Millionen Tonnen Kunststoffe im Jahr produziert, wofür demgegenüber 30 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen stehen.

Artikel „Abgas begeistert die Forschung: CO2 – Vom Bösewicht zum Hoffnungsträger, 02.12.2011, Focus Online
Link: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/weltklimakonferenz_2011/tid-24346/abgas-begeistert-die-forschung…

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