Windkraftanlagen stehen immer öfter still

Veröffentlicht am 01. Nov 2011 | Kategorie: Windkraft | Ansichten: 2.635

Windkraft ist eigentlich eine saubere Sache, schließlich weht der Wind kostenlos und treibt die Windkraftanlagen ohne den Verbrauch begrenzter Ressourcen und schädliche Emissionen an. Ein großer Nachteil ist aber, dass sich die produzierte Strommenge nicht steuern lässt, da man die Windstärke nicht kontrollieren kann. Wird z.B. in der Nacht wenig Strom nachgefragt und weht gleichzeitig viel Wind, kann der Strom nicht verbraucht werden und die Windräder müssen zum Teil sogar abgeschaltet werden.

Wie die Financial Times Deutschland unter Berufung auf eine Studie des Bundesverbands Windenergie (BWE) berichtet, haben sich die erzwungenen Abschaltungen zwischen 2009 und 2010 in etwa verdoppelt. Diese Verschwendung liegt vor allem am rasanten Ausbau der Windkraft und dem gleichzeitig schleppenden Ausbau der Stromnetze. Dabei sind neue Stromleitungen die Voraussetzung für die Energiewende, ebenso wie Investitionen in Speichertechnologien. Hier bieten sich neben Pumpspeicherkraftwerken neue Methoden wie das erste Hybridkraftwerk in Prenzlau oder die Erzeugung von künstlichem Methan an. Letzteres würde sich einfach in das bestehende Erdgasnetz einspeisen lassen um dann in Kraftwerken oder KWK-Anlagen wieder Wärme und Strom zu erzeugen.

Artikel „Engpass bei Energieversorgung: Stromnetz bremst Windkraft aus“, 31.10.2011, FAZ.net
Link: http://www.ftd.de/politik/deutschland/:engpass-bei-energieversorgung-stromnetz-bremst-windkraft-aus…

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