OECD-Prognose: Weltweite Energieversorgung wird klimaschädlicher, unsicherer und teurer

Veröffentlicht am 10. Nov 2011 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 1.823

Die auf Welt Online veröffentlichet Prognose der OECD verheißt nichts Gutes: Der weltweite Energiebedarf soll bis zum Jahr 2035 um ein Drittel steigen, was automatisch zur Verknappung von natürlichen Ressourcen wie Erdöl, sowie zu deutlichen Preissteigerungen führen wird. Zudem wird der Ausstoß an Treibhausgasemissionen weiter deutlich steigen und den Klimawandel verstärken, sofern Politik und Wirtschaft nicht einen grundlegend anderen Kurs einschlagen.

Dabei braucht es für diese Erkenntnis eigentlich gar nicht die Einschätzung der Experten der Internationalen Energieagentur (IEA), denn eine rasant wachsende Weltbevölkerung sowie der stark steigende Lebensstandard in den Schwellenländern China, Indien, Brasilien, etc) mit ihrer Milliarden-Bevölkerung führen jedem Laien mit gesundem Menschenverstand die kommenden Probleme vor Augen. Der in den westlichen Industrienationen und Japan vorgelebte Lebensstil mit seinem enormen Ressourcenverbrauch und der gigantischen Energie- und Rohstoffverschwendung wird sich nicht ohne negative Folgen auf weitere Milliarden von Menschen übertragen lassen.

Wer aber denkt, dass die Folgen auch nur die Schwellen- und Entwicklungsländer betreffen werden, der irrt: Mit der stark wachsenden Nachfrage nach Öl, Gas und anderen Rohstoffen werden überall auf der Welt die Preise steigen: Und das von Heizenergie über Benzin bis zu allen anderen Produkten, bei denen sich schließlich Herstellung und Transport verteuern.

Artikel „OECD-Prognose: Globale Energie-Versorgung bald nicht mehr sicher“, 10.11.2011, Welt Online
Link: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article13707698/Globale-Energie-Versorgung-bald-nicht-mehr-sicher.html

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