Nicht die erneuerbaren Energien verteuern den Strompreis sondern die Entlastung energieintensiver Firmen

Veröffentlicht am 24. Nov 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 2.411

Wenn die großen Energiekonzerne und Lobbyisten in Deutschland ihre Macht und gigantischen Gewinne behalten wollen, die ihnen die zentrale Stromproduktion in großen Atom- oder Kohlekraftwerken gewährleistet, dann funktioniert dies am einfachsten über den Preis. Denn wenn der Strompreis erhöht wird, dann wird dies geschickt der geplanten Energiewende und der Förderung der erneuerbaren Energien in die Schuhe geschoben und schon bald wird sich an so manchem Stammtisch über die Verteuerung des Stroms durch den Ökowahn aufgeregt.

Dabei belegt die Märkische Allgemeine zeitung mit den Zahlen Ökostrom-Umlage, die von 2011 auf 2012 um gerade einmal 0,06 Cent pro Kilowattstunde gestiegen ist, dass die Verteuerung an ihr nicht liegen kann. Schließlich steigt der Strompreis aufgrund der gestiegenen Ökostrom-Umlage in einem Durchschnittshaushalt um gerade einmal 0,18 Euro im Monat aus. Neben den Preissteigerungen durch die Energiekonzerne trägt eine von CDU und FDP eingeführte Ungerechtigkeit zu den gestiegenen Strompreisen bei: Sommer von CDU und FDP durchgesetzte Änderung der „Stromnetz-Entgeltverordnung“. Denn bisher musste jeder Stromverbraucher einen Anteil an den Stromnetzgebühren zahlen, die Bundesregierung hat nun gerade große Unternehmen mit hohem Stromverbrauch davon ausgenommen. Auch Firmen mit einem mittelgroßen Verbrauch müssen weniger als bisher zahlen. Die Kosten bleiben damit vor allem bei den Privathaushalten und kleineren Betrieben hängen.

Artikel „ENERGIE: Bundesregierung macht Strom teurer – Die Entlastung energieintensiver Firmen bei den Netzentgelten geht auf Kosten privater Kunden“, 24.11.2011
Link: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12225251/485072/Die-Entlastung-energieintensiver…

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