15 Prozent weniger: Förderung von Solarstrom sinkt deutlich

Veröffentlicht am 04. Nov 2011 | Kategorie: Sonnenenergie | Ansichten: 2.781

Wer seine Solarstromanlage nach dem 1. Januar 2012 installiert und dessen Netzanschluss erst nach diesem Stichtag erfolgt, der erhält 15 Prozent weniger Einspeisevergütung als noch in diesem Jahr. Hintergrund ist die im Erneuerbare Energien Gesetz verankerte jährliche Senkung um neun Prozent, zzgl. weiterer sechs Prozent aufgrund des Überschreiteung des vereinbarten Schwellenwerts von 4.500 von Oktober 2010 bis zum Oktober 2011. Mithilfe dieses sogenannten „Systems des atmenden Deckels“ sollen die Kosten für den Ausbau der Solarenergie begrenzt werden.

Gerechtfertigt wird die Senkung der Förderung mit der Begründung, dass sie beim Markteintritt einer neuen Technologie wie der Photovoltaik aufgrund der hohen Kosten der Solaranlagen möglichst hoch sein musste. Mit der Weiterentwicklung sowie der Entwicklung zum Massenmarkt und damit der Massenfertigung sinken Kosten wie Preise für Solarmodule und -anlagen gleichermaßen. Die günstigeren Anschaffungskosten machen Solarstromanlagen damit auch bei sinkender Förderung weiterhin wirtschaftlich interessant.

Artikel „Erneuerbare Energie: Förderung für Solarstrom sinkt um 15 Prozent“, 27.10.2011, Spiegel Online
Link: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,794481,00.html

Tags zum Beitrag:
, , , , , , ,
Ähnliche Beiträge zum Thema:

1 Kommentar
Schreib uns deine Meinung »

  1. […] Preise für schlüsselfertige Photovoltaikanlagen seit 2007 mehr als halbiert. Dennoch deckt der Strom aus sauberer Sonnenenergie bisher mit rund drei Prozent nur zu einem kleinen Teil des deutschen Stromverbrauchs bei – […]