Neue Stromleitungen sind Voraussetzung für die Energiewende

Veröffentlicht am 10. Okt 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 2.794

Der größte Vorteil von Atom- oder Kernkraftwerken ist, dass sie je nach Strombedarf ihre Leistung hoch- oder herunterfahren können. Ihr größter Nachteil ist bei Kohlekraftwerken der gigantische Verbrauch fossiler Energieträger sowie die riesigen Mengen an Emissionen und das „Restrisiko“ sowie das Problem des radioaktiven Mülls bei Atomkraftwerken. Da die Nachteile überwiegen und zudem auch die nachfolgenden Generationen belasten, ist die beschlossene Energiewende natürlich richtig und auch sinnvoll. Leicht zu bewältigen ist sie hingegegen nicht.

Schließlich geht es nicht nur darum, die Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen massiv auszubauen, sondern auch, Speichermöglichkeiten wie etwa Pumpspeicherkraftwerke in Betrieb zu nehmen. Gerade aus diesem Grund hat sich die Bundesregierung auch Folgendes zum Ziel gesetzt: Die Entwicklung von Energiespeichern für Erneuerbare Energien soll gefördert werden. Doch auch damit nicht genug. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Energiewende ist auch die Installation komplett neuer Stromleitungen bzw. Stromnetze.

Schließlich wird saubere Windenergie vor allem vor den Küsten im Norden der Bundesrepublik erzeugt, ebenso wie Solarstrom vor allem aus den südlichen Bundesländern stammt. Um den Strom in die Ballungszentren zu transportieren sind laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) alleine rund 4.500 Kilometer an neuen Übertragungsnetzen notwendig, von denen bisher aber nur rund 100 Kilometer gebaut wurden.

Artikel „Stromnetz: Neue Leitungen braucht das Land“, 23.09.2011, FAZ.net
Link: http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/stromnetz-neue-leitungen-braucht-das-land…

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2 Kommentare
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  1. […] rasanten Ausbau der Windkraft und dem gleichzeitig schleppenden Ausbau der Stromnetze. Dabei sind neue Stromleitungen die Voraussetzung für die Energiewende, ebenso wie Investitionen in Speichertechnologien. Hier bieten sich neben Pumpspeicherkraftwerken […]

  2. […] Wie auf Focus Online mit Berufung auf einen Bericht in der “Süddeutschen Zeitung” berichtet wird, schreitet der Ausbau der Offshore-Windparks schneller voran als erwartet. Die großen Probleme treten aber bei der Anbindung an das Stromnetz auf, so soll die Errichtung von Anschlüssen in der bisherigen Former laut Energienetzbetreiber Tennet sogar in Zukunft nicht länger möglich sein. Wie bereits des öfteren kritisiert, muss vor allem der Bau neuer Stromleitungen von der Regierung schneller vorangetrieben werden, denn neue Stromleitungen sind Voraussetzung für die Energiewende. […]