Entgegen der Panikmache wird die Ökostrom-Umlage in 2012 nur ganz leicht ansteigen

Veröffentlicht am 18. Okt 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 1.927

Die Tatsache, dass z.B. Atomkraftwerke mit Milliarden subventioniert wurden und der Staat (und damit der Steuerzahler) nahezu alle Kosten für die Entsorgung von radioaktivem Abfall trägt, stört einige immer noch weniger als die Ökostrom-Umlage, mit deren hilfe der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert werden soll. Dementsprechend wurden zum Ende des Jahres wieder einmal Stimmen laut, die vor einer exorbitanten Steigerung der Ökostrom-Umlage im nächsten Jahr gewarnt haben. Im Gegenteil wird sie nun aber nur um 0,1 Cent von 3,5 Cent auf 3,6 Cent pro kWh steigen, was sicher niemanden in den finanziellen Ruin treiben dürfte.

Ein Vier Personen Haushalt verbraucht in Deutschland im Jahr im Durchschnitt etwa 4.500 kWh Strom, was einem monatlichen Verbrauch von 375 kWh entspricht. Die zusätzlichen Kosten durch die Erhöhung der Ökostrom-Umlage betragen damit im Monat gerade einmal 0,38 Euro. Laut Focus Online zeigte sich auch Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) erfreut über den so geringen Anstieg. „Mit der Energiewende wird der Umstieg unserer Energieversorgung auf die Erneuerbaren Energien deutlich beschleunigt“, erklärte er in Berlin, dass das Ziel von mindestens 35 Prozent bis 2020 machbar sei und die Maßnahmen zur Kostenbegrenzung Wirkung zeigen.

Artikel „Ökoenergie: Förderumlage steigt nur leicht“, 14.10.2011, Focus Online
Link: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/oekoenergie-foerderumlage-steigt-nur-leicht…

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  1. […] sich zwei der drei Kritikpunkte bereits als unbegründet erwiesen haben – entgegen der Panikmache wird die Ökostrom-Umlage auch in 2012 nur ganz leicht ansteigen und trotz AKW-Abschaltung gibt es in Deutschland weiter einen Exportüberschuss beim Strom – […]