CCS gescheitert: Gesetz zur CO2-Speicherung vom Bundesrat abgelehnt

Veröffentlicht am 23. Sep 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 1.973

Wenn man fossile Energieträger wie Kohle zur Stromerzeugung verbrennt, dann fallen unweigerlich CO2-Emissionen und andere Treibhausgase an. Um ihre Kohlekraftwerke sauberer zu machen und damit auch in Zukunft, nach einer möglichen Energiewende, weiter betreiben zu können, wollen einige Unternehmen daher gerne auf die sogenannte CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) setzen. In ihrem Rahmen wird das CO2 aus den Abgasen abgetrennt und in unterirdische Speicher (z.B. ehemalige Salzwerke) gepumpt. Allerdings ist diese Technologie bisher nicht erprobt und die Risiken, die z.B. durch einen großan Ausbruch des gelagerten CO2s entstehen könnten, sind nicht erforscht.

In Deutschland wird es wohl auch dabei bleiben, denn die Bundesländer haben sich am heutigen Freitag im Bundesrat mehrheitlich gegen einen Gesetzentwurf der Bundesregierung ausgesprochen, die unterirdische Speicherung von CO2 aus den Kraftwerken in großem Maßstab zu testen. Die ersten großen Testspeicher sollten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein liegen, wo sich bereits die Bevölkerung entsprechend wehrte.

Artikel „Speichergesetz gescheitert: Bundesrat stoppt unterirdische CO2-Speicherung“, 23.09.2011, FAZ.net
Link: http://www.faz.net/artikel/C30770/speichergesetz-gescheitert-bundesrat-stoppt-unterirdische-co2-speicherung…

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