Methan-Konzentration in der Atmosphäre steigt deutlich langsamer als befürchtet

Veröffentlicht am 11. Aug 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 1.972

Neben CO2 verursacht der Mensch vor allem auch Methan-Emissionen, wobei Methan als Treibhausgas die Aie Atmosphäre sogar mehr als 20 Mal so stark erwärmt wie Kohlenstoffdioxid. Verursacher sind vor allem Müllkippen, in denen Methan beim Abbau durch Bakterien entsteht, Kohlebergwerke, Gaspipelines, mehr als eine Milliarde Rinder, Reisfelder und durch die globale Erwärmung langsam auftauende Permafrostböden. Obwohl sich die Methan-Konzentration in der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung in der Erdatmosphäre beinahe verdoppelt hat, zeichnen jüngere Messungen ein deutlich positiveres Bild.

Denn obwohl immer mehr Fleisch konsumiert wird, immer mehr Menschen in relativem Wohlstand leben und damit vermehrt Müll produzieren und auch der Energiehunger der Welt zu und nicht abgenommen hat, stieg die Methan-Konzentration in den letzten 30 Jahren deutlich langsamer. Zwei Teams von Wissenschaftlern sind dem Grund dafür jüngst nachgegangen und haben ihre Studien in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Nature“ veröffentlicht. Spiegel Online hat die völlig gegensetzlichen Meinungen zusammengefasst: Die einen Forscher halten den veränderten Reisanbau in Asien für den Grund, die anderen die verstärkte Nutzung von Methan als Energiequelle (Bsp: BMW will Deponiegas aus Mülldeponien in Wasserstoff umwandeln).

Artikel „Treibhausgas-Bilanz: Methan-Rätsel macht Klimaforscher ratlos“, 11.08.2011, Spiegel Online
Link: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,779680,00.html

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