Sind vertikale Farmen in der Stadt die Lösung für das Nahrungsmittelproblem?

Veröffentlicht am 25. Jul 2011 | Kategorie: Essen & Trinken | Ansichten: 2.051

In den letzten zweihundert Jahren ist die Weltbevölkerung geradezu explodiert und von einer Milliarde Menschen auf rund sieben Milliarden Menschen gestiegen. Neben den aktuellen Klimaproblemen und dem rasanten Verbrauchen der fossilen Ressourcen wie Erdöl ist vor allem die Versorgung mit Nahrungsmitteln ein Problem. Denn immer mehr Menschen benötigen auch immer mehr Anbaufläche für Lebensmittel, was zumeist die weitere Abholzung von Urwäldern und damit ein Anheizen der globalen Erwärmung sowie eine Vernichtung der wertvollsten Lebensräume der Erde bedeutet. Zudem ist die landwirtschaftlich nutzbare Fläche auf unserem Planeten begrenzt und die Weltbevölkerung wächst weiter so schnell wie nie zuvor.

Agrarforscher glauben aus diesem Grund, dass die Lösung nur in vertikalen Farmen, also hohen Gebäuden mit rein landwirtschaftlicher Nutzung, liegen kann. In ihnen könnten in großem Stil Nahrungspflanzen und Tiere gezüchtet werden um das Nahrungsmittelproblem zu lösen. Laut Aussagen einiger Experten könnte in den vertikalen Farmen Essen für 10 Milliarden Menschen produziert werden und die Landwirtschaft könnte zudem unabhängig von Wetter und Landfläche werden. Zudem könnte näher vor Ort produziert werden, was Transportwege entfallen lassen würde. Allerdings gibt es vertikale Farmen bisher nur als Konzepte, denn alle haben ein Problem: Sie würden riesige Mengen an Energie benötigen. Spiegel Online International stellt das Konzept vor… (Texte auf Englisch).

Artikel „Vertical Farming: Can Urban Agriculture Feed a Hungry World?“, 22.07.2011, Spiegel Online International
Link: http://www.spiegel.de/international/zeitgeist/0,1518,775754,00.html

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