Schafft China den Weg zur grünen Wirtschaftsmacht?

Veröffentlicht am 19. Jun 2011 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 2.065

In der Volksrepublik China leben rund 1,34 Milliarden Menschen, womit der flächenmäßig viertgrößte Staat gleichzeitig auch das bevölkerungsreichste Land der Welt ist. Obwohl sich China außerdem mit einem Wirtschaftswachstum von durchschnittlich fast 10% in den letzten Jahren zur Wirtschaftsgroßmacht entwickelt hat, lebt ein riesiger Teil der Menschen immer noch in Armut. Um die Stabilität im Land nicht zugefährden, will das kommunistische Regime daher auch in den kommenden Jahren ein Wachstum von mehr als 8% pro Jahr gewährleisten. Allerdings hat das enorme Wachstum auch zu gewaltigen Umweltverschmutzungen und -zerstörungen geführt und China noch vor den USA zum weltgrößten Verursacher von CO2 gemacht (allerdings auch mit mehr als viermal sovielen Menschen).

Das bisherige Wachstum basiert vornehmlich auf der Verbrennung von Kohle, mit der der immer weiter steigende Energiebedarf gedeckt wird. Dennoch setzt sich der Gedanke eines nachhaltigeren Wachstums auch in China immer mehr durch und so wird in keinem Land der Welt soviel in grüne Technologien investiert wie im Reich der Mitte. Laut einem Bericht auf der Homepage von National Geographic Deutschland nutzen z.B. mindestens 95% aller Haushalte (!!!) in der Großstadt Rizhao mit mehr als 2,7 Millionen Einwohnern Sonnenenergie für die Warmwasser- und Stromerzeugung. Ebenso in vielen anderen Städten und generell werden derzeit nirgends mehr Windräder, Solaranlagen und andere Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren Energien installiert.

Artikel „Schafft China die grüne Wende?“, National Geographic, Heft 06 / 2011, Seite(n) 68
Link: http://www.nationalgeographic.de/reportagen/schafft-china-die-gruene-wende

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