Umweltorganisation Oceana zeigt Fotos von Todeszonen am Grund der Ostsee

Veröffentlicht am 13. Mai 2011 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 2.483

Die internationale Umweltschutzorganisation Oceana hat am 9. Mai 2011 erschreckende Fotos veröffentlicht, die den Zustand der Ostsee dokumentieren sollen. Seit mehr als einem Monat sind Wissenschaftler und Taucher auf dem Schiff „Hanse Explorer“ in der Ostsee unterwegs, um die Auswirkungen von Überfischung, katastrophalen Fischfang-Methoden und der Verschmutzung der Ostsee durch den Menschen festzuhalten. Gebiete in denen keine Pflanze wächst und kein Lebewesen zu sehen ist wurden leider viel zu häufig angetroffen. Wie schockierend der Zusatnd ist , zeigt z.B. das Foto einer toten Qualle auf totem Meeresboden.

Tote Ostsee
Foto: © OCEANA / Carlos Minguell

„Einige der Fotos und Videos sind wirklich schockierend und alarmierend. Wir haben Gebiete gesehen, in denen das meiste Leben bereits zerstört ist. Wir haben aber auch Gegenden gefunden, in denen das Leben reichhaltig ist und es eine einzigartige Biodiversität gibt, und nach Erfahrungen in anderen Teilen Europas and dem Rest der Welt, können sie erhalten werden, wenn ein effektives Netzwerk von Meeresschutzgebieten geschaffen und ordnungsgemäß verwaltet wird,“ erklärt Xavier Pastor, Oceana Europe Executive Director und Leiter der Expedition. „Es ist aber klar, dass die Regierungen jetzt sofort handeln und Maßnahmen zum Schutz ergreifen müssen, wenn wir die Zerstörung der Ostsee stoppen wollen.“

Hier sind weitere Videos von der Expedition:

Weitere Informationen in der Pressemitteilung „Oceana unveils new evidence that Baltic Sea is heading towards collapse unless urgent, effective protection measures are implemented“ (Englisch) von Oceana vom 9. Mai 2011.

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