Hans-Joachim Schellnhuber über die Zeit nach der Industriellen Revolution

Veröffentlicht am 03. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 2.367

In einem aktuellen Beitrag auf der FAZ.net Homepage fasst Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung und Klimaberater der Bundesregierung, seine Gedanken über einen Gesellschaftsvertrag für das 21. Jahrhundert in Worte. Von der ungleichen Verteilung der Ressourcen und Rohstoffe über die Weltherrschaft des Westens und die prägende Rolle der Vereinigten Staaten im vergangenen Jahrhundert philosophiert er über die Zeit nach Erdöl und Atomkraft. Denn die Zeit ist Reif für eine Energiewende, eine wirklich nachhaltige Wirtschaft und einen Generationenvertrag, der unseren Kindern und Enkeln keinen ausgebeuteten und verseuchten Planeten hinterlässt. Die Technologien dafür sind bereits vorhanden oder in der Entwicklung und nach der Deepwater Horizon Ölkatastrophe und der Atomkatastrophe von Fukushima sollte auch endlich klar sein, dass es keine Alternative gibt. Denn die grüne Revolution ist die notwendige Weiterführung der industriellen Revolution und wird mehr Lebensqualität statt weniger bringen.

Artikel „Generationenvertrag: Vorwärts zur Natur“, Hans Joachim Schellnhuber, 03.05.2011, FAZ.net
Link: http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~EC860353305F…

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1 Kommentar
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  1. Die grüne Revolution muss jetzt in der Tat endlich beginnen. Steinmeier hatte mit dem Deutschland-Plan im letzten Wahlkampf so etwas angedacht, war aber seiner Zeit voraus. Heute würde er damit womöglich bei Wahlen reüssieren.

    Die sauberen Technologien werden sich dennoch durchsetzen. Wichtig ist, dass Portale wie klimaspot und cleanthinking an einem Strang ziehen, sich gegenseitig unterstützen und damit die Aufmerksamkeit generieren, die den ganzen Konzepten und Möglichkeiten tatsächlich gut tun.