China: In Chongqing soll mit deutscher Hilfe ein nachhaltiger Gewerbe-Stadtteil entstehen

Veröffentlicht am 18. Mai 2011 | Kategorie: Städte & Gemeinden | Ansichten: 3.117

Wie Welt Online berichtet, haben sich Politiker aus China dazu entschlossen, mit der Hilfe von zwei deutschen Unternehmen in der Großstadt Chongqing einen Industrieparks nach dem Vorbild einer „Green City“ aufzubauen. Bisher ist Chongqing als eine der Regionen bekannt, in der die Massenproduktion von Autos, Elektronikgeräten und Aluminium stattfindet und in der kein Platz für Umweltschutz und nachhaltiges Handeln herrscht. Dies soll sich nach dem Willen des Bürgermeisters Bo Xi Lai und Parteisekretär Johnson Li aber in Zukunft ändern.

Skyline von Chongqing
Foto: Oliver Ren

Der Stadtteil soll neben modernsten Fabriken und Bürogebäuden auch Wohnhäusern beinhalten und sich durch kurze Wege, viel Grün und eine hohe Lebensqualität auszeichnen. Energieeffizientes Bauen, Erneuerbare Energien, Fahrspuren für Elektroautos, Stromtankstellen auf Firmenparkplätzen und materialsparendes Design sollen dem Stadtteil einen Vorzeigecharakter verleihen und ihn für die Zukunft besonders attraktiv machen.

Das Gewerbegebiet in China wird das erste sein, das mit Erdwärme, Dämmung nach westlichen Standards und der Erhaltung von natürlichen Gebieten geplant wird. Damit will man vor allem auch mittelständische Unternehmen, die im Bereich Umwelt- und Antriebstechnik arbeiten, anziehen. Das sich die Förderung der „Grünen Technologien“ in Deutschland gelohnt hat, dürfte die Beteiligung der zwei deutschen Unternehmen beweisen. Nach Wunsch des Parteisekretärs würden pro Jahr unglaubliche 100 Milliarden Dollar in die Stadt investiert werden und davon würden dann eben auch deutsche Firmen profitieren.

Artikel „Chinesische Mega-City: Deutsche sollen größte Stadt der Welt grüner machen“, 18.05.2011, Welt Online
Link: http://www.welt.de/wirtschaft/article13377466/Deutsche-sollen-groesste-Stadt-der-Welt-gruener-machen.html

Foto: Das Foto der Skyline von Chongqing wurde von Oliver Ren unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz zur Verwendung freigegeben.

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