St. Georgen im Schwarzwald spart in Zukunft beim Licht 37.800 kWh pro Jahr

Veröffentlicht am 14. Apr 2011 | Kategorie: Städte & Gemeinden | Ansichten: 2.381

Im Schwarzwald ist die Natur etwas ganz Besonderes und mehr als die Hälfte sind als Naturparks ausgewiesen. Damit sich auch die kommenden Generationen an intakten Wäldern erfreuen können, sollte mit den natürlichen Ressourcen möglichst sparsam umgegeangen werden. Dabei heißt Energieeffizienz nicht gleich auch Verzicht, wie das Beleuchtungskonzept der Stadt St. Georgen im Schwarzwald beweist. Stattdessen überzeugt es durch den Einsatz moderner und effizienter Technik und wurde aktuell im Rahmen der European Sustainable Energy Week in Brüssel mit dem „GreenLight Award“ ausgezeichnet. Die Berliner Energieagentur nahm als nationale Kontaktstelle des GreenLight Programms die Auszeichnung in Vertretung der Stadt St. Georgen entgegen.

St. Georgen hat ein Beleuchtungskonzept entwickelt, dass Innen- und Außenbeleuchtung berücksichtigt. Beispiel Marktplatz: 34 LED-Straßenlaternen werden zukünftig den Marktplatz in ein neues Licht tauchen – heller und kosteneffizienter. Die moderne Technik reduziert die Anzahl der Straßenlaternen im Altstadtkern um mehr als die Hälfte. Auch im Rathaus der Stadt kommt neue Lichttechnik zum Einsatz. Die seit den 1970er Jahren nicht modernisierte Beleuchtungsanlage des Rathauses wird durch neue Beleuchtungs- und Steuerungstechnik ersetzt. Insgesamt spart die Stadt St. Georgen zukünftig 37.800 Kilowattstunden Strom pro Jahr ein.

Die Stadt St. Georgen ist Mitglied des LED-Netzwerks-Schwarzwald, dem auch die Städte Mönchweiler, Königsfeld und Villingen-Schwenningen angehören. Gemeinsam realisieren die Partner Pilotprojekte zu moderner Stadtbeleuchtung und tauschen ihre Erfahrungen untereinander aus. Ziel ist es, CO2-Emissionen und Energiekosten durch moderne Beleuchtungstechnologie zu reduzieren.

Quelle: Pressemitteilung der Berliner Energieagentur GmbH vom 14. April 2011

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