Sind CCS und CO2-Endlager die Lösung oder ein nicht einzuschätzendes Risiko

Veröffentlicht am 22. Feb 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 2.015

Die Betreiber von Kohlekraftwerken und einige Politiker propagieren die sogenannte CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) als die Lösung für unsere Energie- und Umweltprobleme. Dabei bedeutet sie nichts anderes, als dass die Kohlekraftwerke weiter laufen sollen und nur das klimaschädliche CO2 aus den Abgasen begetrennt und unterirdisch gelagert wird. Wie der Redakteur Michael Odenwald des Artikels auf Focus Online treffen bemerkt, erinnert dieses Vorgehen an den bekannten Ausspruch „Aus den Augen, aus dem Sinn“.

Denn erstens wird das eigentliche Problem, die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen und die mit dem Abbau und der Verbrennen einhergende Zerstörung der Umwelt nicht gestoppt, und zweitens wird sich wohl niemals ganz auschließen lassen, dass die Lagerstätten vielleicht undicht sind oder es über die Zeit werden. So soll bei einem CSS-Forschungsprojekt im amerikanisch-kanadischen Grenzgebiet, bei dem seit dem Jahr 2000 täglich rund 6.000 Tonnen CO2 in bis zu 1,4 Kilometer Tiefe gepresst werden, ein Teil des CO2 dummerweise wieder aus der Speicherstätte entweichen. Gerade bei der CO2-Lagerung in der Nähe von dicht besiedelten Gebieten könnte die Speicherung daher ein nicht einzuschätzendes Risiko für die Anwohner darstellen.

4-Seiten Special „Unterirdische Lagerung von C02: Und wenn es mal entweicht?“, 22.02.2011, Focus.de
Link: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/tid-21367/unterirdische-lagerung-von-c02-und-wenn-es-mal-entweicht…

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