Solarsubventionen in China steigern die Nachfrage nach Solaranlagen

Veröffentlicht am 25. Jan 2011 | Kategorie: Sonnenenergie | Ansichten: 2.104

Bis zum Jahr 2009 profitierte die chinesische Solarbranche vor allem von den Solarsubventionen, die viele Länder wie auch Deutschland in Form der Einspeisevergütung gewähren. Nachdem die Nachfrage aber im Zuge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise einzubrechen drohte, entschied sich die Regierung in China zu einer eigenen Solarsubvention. Wie das CleanEnergy-Project berichtet, ging diese Rechnung auf und die verstärkte lokale Nachfrage konnte die Rückgänge in den USA und Europa auffangen.

In China wurde die jährliche Installation von Solaranlagen von 400 Megawatt (MW) im Vorjahr auf 600 MW im Jahr 2010 gesteigert. Für 2011 werden zusätzliche 1.000 MW erwartet. Die Einspeisevergütung ist in China allerdings nicht fix, sondern sie wird je nach Projekt individuell gemäß dem Prinzip „angemessene Kosten plus angemessener Gewinn“ festgesetzt. Vorzeigebeispiel einer sinnvollen Förderung ist das „Golden Sun Program“, das darauf abzielt, netzgekoppelte Systeme, Insel- und Hybridsysteme in abgelegenen Gebieten, Projekte im Kraftwerksmaßstab sowie Projekte mit Schlüsseltechnologien zu fördern.

Artikel „China: Solarsubventionen zeigen Wirkung“, 21.01.2011, Daniel Seemann, CleanEnergy-Project
Link: http://www.cleanenergy-project.de/magazin/2011/01/21/china-solarsubventionen-zeigen-wirkung/

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