Serverparks in Deutschland brauchen vier Kraftwerke, dabei gibt es viele Energiesparmöglichkeiten

Veröffentlicht am 19. Jan 2011 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 2.139

Der Computer zuhause benötigt ebenso Strom wie dutzende oder gar hunderte von PCs in den verschiedendsten Büros. Damit aber das Internet überhaupt existieren kann, werden vor allem auch riesige Rechenzentren benötigt, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche laufen müssen. Laut einem aktuellen Bericht auf Welt Online benötigen diese Rechenzentren in Deutschland aber auch immer mehr Strom, inzwischen sollen es nach Aussage der Beratungsfirma Borderstep-Institut in Berlin ganze zwei Prozent der Stromerzeugung sein. Umgerechnet sollen damit vier Kraftwerke nur für den Betrieb der Serverparks laufen.

Der Betrieb der Server ist dabei nur ein Stromfresser, hinzu kommen die Klimaanlagen für die Rechner, die verhindern sollen, dass diese an warmen tagen heiß laufen. Allerdings gibt es auch einige Möglichkeiten zur Einsparung von Energie, u.a. durch eine effizientere Nutzung der Server, den Ersatz von Hunderten von Gleichrichtern in Hunderten von Servern durch einen einzigen besonders effizienten Gleichrichter oder durch die Optimierung der Kühlung. Host Europe konnte z.B. durch eine clevere Anordnung der Server und eine verbesserte Führung der kühlenden Luftströme ganze 25 Prozent Stromverbrauch bei der Kühlung einsparen. Die Abwärme der Server wird zudem an kalten Tagen zum Heizen der Büroräume über den Serverräumen genutzt.

Artikel „Energiefresser: Vier Kraftwerke laufen nur für Computerzentren“, 18.01.2011, Welt Online
Link: http://www.welt.de/wissenschaft/article12221580/Vier-Kraftwerke-laufen-nur-fuer-Computerzentren.html

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