Jetzt offiziell: 2010 heißestes Jahr mit Naturkatastrophen-Rekord

Veröffentlicht am 27. Jan 2011 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 2.389

Umweltschutzorganisation „Klima ohne Grenzen“ sieht Erderwärmung bestätigt und empfiehlt CO2-Reduktion und -Kompensation

Den Deutschen mag es so nicht vorgekommen sein, doch das vergangene Jahr war das weltweit heißeste seit Beginn der Temperaturaufzeichnung 1850. Das hat die UN-Weltorganisation für Meteorologie (WMO) jetzt offiziell bestätigt und fügt hinzu, dass die zehn wärmsten Jahre alle in der vergangenen Dekade verzeichnet wurden.

Klima ohne Grenzen„Klima ohne Grenzen“ sieht darin eine Fortsetzung des Erwärmungstrends und warnt vor einer Unterschätzung der Gefahr. „Das Fieberthermometer unserer Erde ist signifikant gestiegen,“ sagt Christian Bachmann, Geschäftsführer von Klima ohne Grenzen. „Trotzdem behandeln viele das Thema Klimawandel wie einen leichten Schnupfen, der wieder vorbei geht.“ Die Erderwärmung dagegen ist nicht mehr aufzuhalten. Jeder muss sich daher mit seiner Verantwortung für den Klimaschutz auseinander setzen. Denn die negativen Folgen der Erderwärmung sind bereits sichtbar.

So gilt das Jahr 2010 ebenfalls als Rekordjahr der Naturkatastrophen. Der Rückversicherer Munich Re zählte 2010 mehr als 800 wetterbedingte Naturkatastrophen. Einige davon gehen klar auf das Konto des Klimawandels: Während es in Pakistan zu verheerenden Überschwemmungen kam, bekam das benachbarte Indien kaum etwas vom Regen ab und kämpfte mit einer lang anhaltenden Dürre. Nahrungsmittelknappheit und Unterernährung waren die Folgen.

„Dabei kann jeder von uns etwas gegen den fortschreitenden Klimawandel tun und seine CO2-Bilanz verbessern“, so Bachmann. Man darf nicht auf Politik und Wirtschaft warten. Zum Beispiel kann jeder mit seiner Lebensweise die natürlichen Ressourcen schonen. Kurz: Mehr Rad und Bahn fahren, weniger mit dem Auto, bewusst konsumieren und sich nicht der Wegwerfgesellschaft anschließen. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen könnten über Klimaschutzprojekte kompensiert werden. „Welche Temperaturen und Naturkatastrophen uns in diesem neuen Jahrzehnt erwarten, kann keiner seriös vorhersagen,“ gibt Bachmann zu. „Doch fest steht, dass wir nicht länger warten können, etwas gegen die Erderwärmung zu tun.“

Klima ohne Grenzen gemeinnützige GmbH
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Pressekontakt
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presse(at)morgentreu.de

Klima ohne Grenzen ist ein gemeinnütziges Unternehmen zur Förderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit durch die Reduktion und Kompensation von CO2-Emmissionen. Klima ohne Grenzen bietet neben klassischer Aufklärung über Klimathemen jedem Unternehmen an, den individuellen Verbrauch von Produkten, Dienstleistungen oder Veranstaltungen zu ermitteln, ein Konzept zur Reduktion von CO2-Emissionen zu erarbeiten sowie letztlich unvermeidbare CO2-Emmissionen zu kompensieren, um sich so vom Wettbewerb abzuheben und Verbraucher anzusprechen. Dies geschieht durch die Förderung und Initiierung von international anerkannten und zertifizierten Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern. Für Privatpersonen bietet Klima ohne Grenzen die Möglichkeit den eigenen CO2-Bedarf kostenlos schätzen zu lassen, sich über Möglichkeiten der Reduktion zu informieren sowie sich durch Spenden ebenfalls an Klimaschutzprojekten zu beteiligen.

Quelle: Pressemeldung von Klima ohne Grenzen (www.klimaohnegrenzen.de) vom 27. Januar 2011 auf openPR

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