40.000 Haushalte sparen jährlich 3,6 Millionen Euro Stromkosten

Veröffentlicht am 30. Nov 2010 | Kategorie: Wohnungen & Häuser | Ansichten: 2.077

Seit knapp zwei Jahren können Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld mithilfe eines Stromspar-Checks ihre Stromkosten um durchschnittlich 90 Euro pro Jahr senken. Angesichts der angekündigten Strompreiserhöhungen sind Einsparungen gerade für diese Haushalte besonders wichtig. Aber auch die Kommunen profitieren vom „Stromspar-Check“, denn sie zahlen die Kosten der Unterkunft und sparen Jahr für Jahr mehr als 50 Euro pro Haushalt.

Stromspar-Checks werden in mehr als 70 Standorten in ganz Deutschland von örtlichen Caritasverbänden in Zusammenarbeit mit den regionalen Energieagenturen angeboten. Geschulte Stromsparhelfer ermitteln und analysieren den Energie- und Wasserverbrauch der Haushalte vor Ort, bauen kostenlos Energiesparartikel ein und geben Tipps zur Nutzung sowie zum energieeffizienten Verhalten.

Mittlerweile haben gut 40.000 Haushalte und das Klima vom „Stromspar-Check“ profitiert: Jeder Haushalt reduziert mit seinen neuen Energiesparlampen, schaltbaren Steckerleisten oder Zeitschaltuhren die Stromkosten um rund 14 Prozent. Langfristig werden mit jedem Check mehr als zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart, das bedeutet insgesamt rund 95.000 Tonnen weniger CO2-Emmissionen.

Mit der Gemeinschaftsaktion verfolgen der Deutscher Caritasverband und Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) arbeitsmarktpolitische, sozialpolitische mit umweltpolitische Ziele: Einkommensschwache Haushalte können ihre knappen Budgets spürbar entlasten und durch Reduktion von CO2 einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Kommunen sparen bei den Kosten für Heizung und Wasser für Grundsicherungsempfänger. Ehemalige Langzeitarbeitslose qualifizieren sich in einer Zukunftsbranche und verbessern so ihre Chancen auf dem Arbeitmarkt.

Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Klimaschutzinitiative geförderte Projekt findet immer mehr Nachahmer: 15 kommunal finanzierte Initiativen sind im den vergangenen Monaten gestartet und das Interesse wächst stetig.

Weitere Informationen im Internet unter www.stromspar-check.de. Dort befindet sich auch eine Übersicht aller teilnehmenden Standorte.

Pressekontakt:

Bundesverband der Energie- und
Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) e.V.
c/o Berliner Energieagentur
Volker Gustedt
030/293330-19
gustedt(at)berliner-e-agentur.de

Deutscher Caritasverband e.V.
Nicola Buskotte
0221/2010-120
nicola.buskotte(at)caritasnet.de

Quelle: Pressemitteilung der Berliner Energieagentur vom 29. November 2010

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