Mehr Einsatz auf der Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt gefordert

Veröffentlicht am 28. Okt 2010 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 2.234

Auf der Convention on Biological Diversity (COP 10), der Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt, die vom 18. bis zum 29. Oktober im japanischen Nagoya stattfindet, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr Einsatz zum Erhalt der Biodiversität gefordert. Da mit 17.000 Arten bereits mehr als ein Drittel aller bekannten Arten als vom Aussterben bedroht gelten und auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN geführt werden, müssten endlich verbindliche Entscheidungen getroffen werden, an die sich die Staaten dann auch halten.

Einer der Punkte soll eine Artenschutzvision für das Jahr 2050 sein, mit einem „Strategischen Plan“ für das Jahr 2020. Mit großen Zielen in der Ferne und konkreten Zielen in einem kürzeren Zeitrahmen soll endlich der Stillstand bei den weltweiten Bemühungen um den Erhalt der biologischen Vielfalt überwunden werden. Darüber hinaus soll es eine „UN-Dekade zur Biodiversität“ geben. Experten fordern aber vor allem die Anerkennung des Werts der Natur für die Menschheit sowie die Bereitstellung von mehr Finanzmitteln, die Ausweisung weiterer Natur- und Meeresschutzgebiete sowie die Abschaffung naturzerstörender Subventionen.

News „Weltnaturschutzkonferenz: Artenschützer fordern mehr Einsatz für Trendwende“, 21.10.2010, Nachhaltigkeitsrat
Link: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=5822

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  1. […] und Forscher hatten bereits mehr Einsatz zum Schutz der biologischen Vielfalt gefordert – mit Erfolg. Auf der UN-Artenschutzkonferenz in Nagoya ging es nicht um irgendwelche zweitrangigen […]