Nicht der Handel mit Tropenholz sondern der Fleischkonsum zerstört den Regenwald

Veröffentlicht am 15. Sep 2010 | Kategorie: Essen & Trinken | Ansichten: 2.693

Wie die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. anlässlich des weltweiten „Tag der Tropenwälder“ am 14. September 2010 berichtet, liegt die größte Gefahr für den Regenwald nicht im Handel mit Tropenholz, sondern im stetig zunehmenden Fleischkonsum der Menschen. Denn für die Aufzucht von Milliarden Rindern, Schweinen und Hühnern für den menschlichen Fleischkonsum werden auch Unmengen Tierfutter und gigantische Weideflächen benötigt. Für diese und den Anbau von Futterpflanzen werden riesige Flächen Regenwald abgeholzt.

Allein in Südamerika wurden seit 1980 fast 40 Prozent des Regenwaldes für das Futter sogenannter „Nutztiere“ gerodet, wie das Worldwatch Institute in der Studie „Meat. No it’s Not Personal“ berechnete. PETA wirbt nicht nur vor diesem Hintergrund für den Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung. Um diesen zu erleichtern verteilt PETA kostenlose „Veggie Starter Kits“ mit veganen Rezepten und Ernährungstipps, die auf www.peta.de/veggiestarter bestellt werden können. Zahlreiche Prominente engagierten sich mit PETA für die fleischfreie Ernährung, z. B. Pamela Anderson, Paul McCartney und Thomas D.

Anmerkung der Klimaspot Redaktion: Wer sich nicht dazu entschließen kann, komplett auf tierische Produkte oder Fleisch zu verzichten, der schafft es aber vielleicht, seinen Fleischkonsum zumindest zu reduzieren. Dies wäre für den Einzelnen nicht nur deutlich gesünder, sondern es hätte auch eine positive Auswirkung auf den Tier-, Umwelt- und Klimaschutz. Interessante Alternativen sind der Ansatz des „Wochentag Vegetariers“ oder eines „Fleischfreien Wochentags„. Denn wenn viele einmal oder mehrmals die Woche auf Fleisch verzichten, könnte mehr gewonnen werden, als wenn wenige ganz ohne tierische Produkte leben.

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