Vor 35 Jahren führte Wallace Broecker den Begriff „Globale Erwärmung“ ein

Veröffentlicht am 10. Aug 2010 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 2.873

Heute wird in den Medien fast täglich über den Klimawandel und die Globale Erwärmung berichtet und diskutiert, auch wenn sich die Menschen noch nicht einig sind, ob diese Phänomene auf das Verhalten des Menschen zurückzuführen oder zumindest von ihm mitverursacht sind. Dass der Mensch aufgrund der Verbrennung von Unmengen Öl, Gas und Kohle und den daraus resultierenden Billionen Tonnen CO2 zumindest eine Teilschuld trägt, ist inzwischen allerdings die Ansicht der meisten Experten. In die wissenschaftliche Welt eingeführt wurde der Begriff „Globale Erwärmung“ vor 35 Jahren von Wallace Broecker. Am 8. August 1975 veröffentlichte er in der Zeitschrift „Science“ einen Artikel unter dem Titel „Climatic Change: Are We on the Brink of a Pronounced Global Warming?“ (Klimawandel: Stehen wir unmittelbar vor einer ausgeprägten Erderwärmung?).

Welt Online berichtet über die Umstände der Entdeckung sowie der begrifflichen Erfindung des „Global Warming“: Ein Begriff, der erstmals globales Denken und Handeln erforderte, lange vor dem eigentlichen Zeitalter der Globalisierung. Leider sind die Schlagworte „Erderwärmung“, „Klimawandel“ und „Klimaschutz“ zwar inzwischen so präsent wie nie zuvor, wirklich etwas für Umwelt und Klima getan wird aber nur wenig. Im Gegensatz wird weltweit weiterhin dem bisherigen Ideal des Wirtschaftswachstums nachgejagt, auch wenn ein Wachstum, das an den Verbrauch von Rohstoffen und fossile Energieträger gekoppelt ist, zwangsläufig zum Kollaps führen muss.

Artikel „Klimaforschung: Der Mann, der erstmals die Erderwärmung vorhersagte“, 10.08.2010, Welt Online
Link: http://www.welt.de/wissenschaft/article8919481/Der-Mann-der-erstmals-die-Erderwaermung-vorhersagte.html

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