Microwindanlagen für das eigene Hausdach erobern Großbritannien

Veröffentlicht am 16. Aug 2010 | Kategorie: Windkraft | Ansichten: 7.331

Das Klima in Großbritannien ist ist häufig feucht und windig, wodurch das Vereinigte Königreich große Ausbaumöglichkeiten der Windenergie aufweist. Insbesondere im Offshore-Bereich besitzt Großbritannien ein ernormes Potential, wobei der Widerstand gegen die immer größeren Windkraftanlagen weltweit wächst. Denn die teils mehr als 200 Meter hohen Gigaten können zwar alleine eine ganze Kleinstadt mit 6.000 Einwohnern mit Strom versorgen, sie verschandeln aber auch ganze Landstriche oder eben Küsten. In England profitiert von diesen Nachteilen ein Unternehmen, das ganz kleine Anlagen für das Hausdach herstellt und installiert, die an windreichen Standorten mit sechs Kilowatt genügend Strom für den Eigenbedarf erzeugen.

Die Microwindanlage der Firma „Quiet Revolution“ ist aber nicht nur effizient, sondern auch schick und leise. Allerdings mit rund 24.000 Euro auch recht teuer. Dennoch soll sie in Gegenden mit wenig Sonnenenergie aber viel Wind eine echte Alternative für eine unabhängige und saubere Energieerzeugung sein. In Großbritannien produzieren bereits rund 120 dieser Mini-Windräder grünen Strom und in Deutschland wurden im Dezember letzten Jahres auf dem Dach des Essener Technologie- und Entwicklungs-Centrums (ETEC) von RWE die ersten beiden installiert. Der Stromkonzern betreibt damit auch Marketing, denn er ist Partner von Quiet Revolution für den deutschen Markt.

Artikel „Strom: Mini-Windräder können Eigenbedarf an Energie decken“, 12.08.2010, Welt Online
Link: http://www.welt.de/finanzen/article8970443/Mini-Windraeder-koennen-Eigenbedarf-an-Energie-decken.html

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