Denver: Vorzeigeprojekt für die die Energiewende durch die US-Bundesstaaten

Veröffentlicht am 12. Aug 2010 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 1.729

Das ehrgeizige Klimaschutzgesetz von Barack Obama ist im Senat gescheitert und selbstverständlich ist in der Metropolregion von Denver mit ihren mehr als 2,5 Millionen Einwohnern nicht alles grün und klimafreundlich. Aber im Städtchen Golden in der Region von Denver steht mit dem „National Renewable Energy Laboratory“ (NREL) nicht nur die wichtigste staatliche Einrichtung zur Erforschung und Erprobung erneuerbarer Energiequellen in den USA, sondern auch das aktuell größte Bürogebäude der Welt, das nicht mehr Energie verbraucht als es produziert. Um das Prädikat „Net-Zero-Energy“ für sich zu beanspruchen werden pro Person nicht mehr als 250 Watt Energie verbraucht und es werden zur Energiedeckung Solaranlagen und Windkraftanlagen betrieben (obwohl laut FAZ.net etwas getrickst wird, da auch die Anlagen auf dem Campus des NREL dazu gerechnet werden).

Trotz des Wiederstands der Republikaner im Senat für mehr Umwelt- und Klimaschutz scheint sich in den USA dennoch etwas zu bewegen. Allerdings nicht aus Washington, sondern angetrieben von einzelnen Bundesstaaten wie Kalifornien, Rhode Island oder New Hampshire, New Jersey, New York u.v.a., die die Energiewende in den Vereinigten Staaten vorantreiben. Im Gegenzug versuchen Staaten in denen die Ölkonzerne und Energiegiganten großen Einfluss haben, eine Verschärfung der Umweltauflagen und einen Wandel hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft und Wirtschaft möglichst lange hinaus zu zögern. Dazu zählen Staaten wie West Virginia, Louisiana, Mississippi oder Alaska.

Artikel „Amerikanische Energiepolitik: Klimawende am Fuß der Rocky Mountains“, 12.08.2010, FAZ.net
Link: http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EAD6B5C5C57D84BA7BBE203BB5E…

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