Kerosinsteuer gefordert: Reiseveranstalter alltours unterstützt die Luftverkehrsabgabe

Veröffentlicht am 09. Jun 2010 | Kategorie: Flugzeuge & Reisen | Ansichten: 2.525

Warum Verbraucher Steuern auf ihr Benzin oder Heizöl und Gas zahlen, die Fluggesellschaften aber keine Kerosinsteuer zahlen müssen, fragen sich viele Menschen sicher schon lange. Einer von ihnen, der diesen Fehler der Politik nicht nachvollziehbar findet, ist Willi Verhuven, Alleingesellschafter, Gründer und Geschäftsführer von Deutschlands größtem konzernunabhängigen Reiseveranstalter. Denn im Gegensatz zu den meisten der Luftfahrt- und Reisebranche, die selbst in den schwierigen Zeiten von heute, in denen jeder seinen Beitrag leisten soll, versuchen ihre ungerechtfertigte Sonderstellung zu halten. Ohne Unterlass weisen sie darauf hin, dass eine Besteuerung des Kerosins oder die nun geplante Luftverkehrsabgabe zu negativen wirtschaftlichen Folgen und dem Verlust von Arbeitsplätzen führen könnte.

Dabei führt gerade diese Sonderstellung zu Wettbewerbsverzerrungen, müssen doch andere Verkehrsunternehmen wie Bus und Bahn ebenfalls Steuern auf ihren Treibstoff zahlen – genau wie jeder einzelne Autofahrer. Und gerade im Hinblick auf die endlichen Ölreserven sowie die Klimaveränderungen und Umweltverschmutzung forderte Verhuven bereits vor drei Jahren die Einführung der Kerosinsteuer. Heute wiederholt er: „Es kann nicht sein, dass durch Billigfliegerei und Tickets für 9,90 Euro die Umwelt verpestet wird.“ Übrigens erwartet Verhuven auch keine nachhaltigen Auswirkungen auf das eigene Geschäft. „Mehrkosten von 14 Euro durch die Abgabe sind bei einem zweiwöchigen Urlaub zu vernachlässigen“, so der alltours Chef.

Pressemeldung „alltours Chef Verhuven begrüßt Einführung der Luftverkehrsabgabe“, 08.06.2010, alltours
Link: http://www.alltours.de/ueber-uns/presse/aktuelles.html

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