Stromspar-Check: Beratung zum sparsamen Umgang mit Strom und Wasser soll weitergehen

Veröffentlicht am 19. Mai 2010 | Kategorie: Wohnungen & Häuser | Ansichten: 2.921

Ein Projekt, bei dem alle Beteiligten gewinnen, ist der „Stromspar-Check“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), der Caritas und den Energie- und Klimaschutzagenturen. Im Rahmen dieses Programms wurden mehr als 1.200 Langzeitarbeitslose zu sogenannten Stromsparhelfern geschult um in den vergangenen 16 Monaten gut 26.000 Haushalte mit geringem Einkommen zum sparsamen Umgang mit Strom und Wasser zu beraten. Dadurch wurden der Umwelt rund 70.000 Tonnen CO2 erspart und die beteiligten Haushalte konnten durchschnittlich 92 Euro/Jahr an Stromkosten einsparen. Auch die 70 beteiligten Kommunen profitieren von dem Programm: Sie sparen für jeden Haushalt mit staatlichem Transfereinkommen 63 Euro an Wasser- und Heizkosten ein. Und besonders wichtig für die Stromsparhelfer: Jeder fünfte von ihnen fand im Anschluss an die Tätigkeit wieder eine reguläre Arbeitsstelle.


Foto: Gust/eaD

Aus genannten Gründen zogen Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Prof. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, und Michael Geißler, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) nun auch eine erste positive Zwischenbilanz. „Die Kombination aus Umweltschutz und Hilfe zur Selbsthilfe für sozial Schwache ist in diesem Projekt sehr gut gelungen“, sagte Röttgen. Um das aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt Stromspar-Check nach der Anschubfinanzierung langfristig auf eine solide Basis zu stellen, sollen in den Kommunen und im Kreis der Energieversorger weitere Unterstützer und Sponsoren gefunden werden. Auch nach 2010 werde das BMU einen Beitrag leisten.

Bei dem vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) gemeinsam organisierten Sozial- und Klimaschutzprojekt können sich Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beteiligen. Neben nützlichen Informationen zum Verbrauchsverhalten bekommen sie kostenlos Soforthilfen wie Energiesparlampen oder schaltbare Steckerleisten, die die Stromsparhelfer in den Wohnungen installieren.

Bisher ist der Stromspar-Check an 70 Standorten bundesweit vertreten. Mit Hilfe der regionalen Kooperationspartner ist eine Ausweitung auf über 100 Standorte vorgesehen.

Weitere Informationen zum Projekt unter: www.stromspar-check.de

Tags zum Beitrag:
, , , , , , , ,
Ähnliche Beiträge zum Thema:

2 Kommentare
Schreib uns deine Meinung »

  1. […] Haushaltsgeräte, die Modernisierung von Stromfressern sowie die Aufklärung der Menschen (Bsp.: Stromspar-Check: Beratung zum sparsamen Umgang mit Strom und Wasser soll weitergehen) sollen dazu […]

  2. […] haben gut 40.000 Haushalte und das Klima vom “Stromspar-Check” profitiert: Jeder Haushalt reduziert mit seinen neuen Energiesparlampen, schaltbaren […]