Pfand auf Dosen und Flaschen führt zu weniger öffentlichem Müll und mehr Recycling

Veröffentlicht am 13. Mai 2010 | Kategorie: Essen & Trinken | Ansichten: 2.053

Wie eine Studie der bifa Umweltinstitut GmbH im Auftrag des Umweltbundesamtes jüngst belegte, hat die Einführung des Einwegpfands auf Getränkedosen und -flaschen zu weniger Umweltverschmutzung durch Müll auf öffentlichen Straßen und Plätzen geführt. Gleichzeitig hat die getrennte und sauberere Sammlung einen positiven Effekt auf das Recycling. Dennoch sind Getränke in Einwegverpackungen immer noch umweltschädlicher als Mehrwegflaschen aus PET. Dazu UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Nach wie vor ist Mehrweg die richtige Entscheidung für die Umwelt. Mit der Pfandpflicht für Einwegbehältnisse konnten zudem auch Umweltverbesserungen erreicht werden.“

Die Studie des bifa Umweltinstituts empfielt als weitere Verbesserung eine deutlichere, auf den ersten Blick erkennbare Kennzeichnung der Flaschen als „Einweg“ und „Mehrweg“ sowie eine Verbesserung der Mehrwegsysteme. Bei Letzterem sollten noch häufiger PET-Mehrwegflaschen eingesetzt werden, da bei der Produktion und beim Transport noch weniger Energie benötigt wird als bei Mehrwegflaschen aus Glas, wodurch sie vor allem bei weiten Transportdistanzen besser abschneiden.

Allerdings ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass auch das Material PET einige Nachteile hat und vor allem auch sichergestellt werden muss, dass sich in den Flaschen keine gesundheitlich schädlichen Stoffe befinden. Mehr Informationen zur Kehrseite des leichten Materials liefert der Film Platic Planet.

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