Ölpest: US-Präsident Obama zwischen Klimaschutz und Erdöl-Lobby

Veröffentlicht am 20. Mai 2010 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 3.040

Wie FOCUS-Korrespondent Peter Gruber aus Washington berichtet, befinden sich US-Präsident Barack Obama und seine Regierung aufgrund der Deepwater Horizon Umweltkatastrophe in einer verzwickten Lage. Denn mit Begründung der Sicherung des notwendigen wirtschaftlichen Wachstums der USA hatte Obama erst vor kurzem Ölbohrungen in bisher unberührten Küstenregionen in Aussicht gestellt. Außerdem hoffte er damit endlich seine Klima- und Energiereform durch den Kongress zu bringen, indem er über die Öl-Lobby auch republikanische Unterstützung im Kongress erwartete. Nun hat die Katastrophe nicht nur gezeigt, welchen Preis Umwelt und Menschen für die Bohrungen im Meer zahlen müssen, zudem wird die Kritik am Krisenmanagement der Obama-Administration ständig lauter.

Artikel: „Ölpest: Obamas Klima-Dilemma“, 20.05.2010, Focus.de
Link: http://www.focus.de/politik/ausland/tid-18328/oelpest-obamas-klima-dilemma_aid_509987.html

Tags zum Beitrag:
, , , , , , ,
Ähnliche Beiträge zum Thema:

1 Kommentar
Schreib uns deine Meinung »

  1. Man muss sich mal vorstellen, wie das mit der Ölpest im Meer weitergehen soll. Offenbar sind angesichts der Rückschläge und des Ausmaßes der Ölpest nun auch die Verantwortlichen bei BP – immerhin einer der größten und damit einflussreichsten Konzerne der Welt – verzweifelt. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Bob Dudley, räumte am Sonntag ein, dass die Ölpest „katastrophal“ sei. Die Frage ist einfach, wann hört das auf und die Frage, die meines Erachtens nie gestellt wird ist, welche Konsequenzen zieht man daraus????????