Gesunkenen Ölbohrinsel vor New Orleans könnte Umweltkatastrophe verursachen

Veröffentlicht am 26. Apr 2010 | Kategorie: Natur & Umwelt | Ansichten: 2.795

Vor weniger als einem Monat bedrohte Öl aus einem chinesischem Frachter das Great Barrier Reef vor Australien. Die große Katarstrophe im wahrscheinlich artenreichsten Ökosystem der Welt konnte nur durch das hervorragende Krisenmanagement der Australier, die Tatsache, dass der Frachter verhältnismäßig wenig Öl an Bord hatte und riesigem Glück mit Wind und Wetter verhindert werden.

Vor wenigen Tagen kam es vor den USA zu einer größeren Tragödie, die nicht nur Menschenleben forderte sondern auch das Meer deutlich schlimmer verschmutzen wird. Nach der Explosionen auf der BP-Bohrinsel „Deepwater Horizon“ laufen laut Focus Online pro Tag 160.000 Liter Erdöl ins Meer. Da das Öl in mehr als 1.500 Metern unter der Wasseroberfläche austritt sollen nun Unterwasserroboter helfen, die Austritte zu verschließen und eine noch größere Umweltkatastrophe zu verhindern.

Das Sinken der Ölbohrinsel sollte auch Kritikern wieder einmal zeigen, dass die Menschheit schnellstmöglich von ihrer Abhängigkeit vom Erdöl Abschied nehmen muss. Nur durch eine Umstellung auf regenerative und damit saubere Energien können solche Umweltkatastrophen wirklich ausgeschlossen werden. Davon abgesehen, dass damit die Klimaprobleme zu lösen, die Abhängigkeit von Öl-liefernden Staaten beendet und einer der heute wohl häufigsten Gründe für Kriege beseitigt wäre.

Artikel „Gesunkene Ölbohrinsel: Rettungsmission unter Wasser“, 26.04.2010, Focus.de
Link: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/technik/gesunkene-oelbohrinsel-rettungsmission-unter-wasser…

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