Energiebranche ist gegen Ausdehnung der Förderung für selbstverbrauchten Solarstrom

Veröffentlicht am 06. Apr 2010 | Kategorie: Sonnenenergie | Ansichten: 2.459

Um einen wirtschaftlichen Anreiz dafür zu bieten, Strom aus Solaranlagen dann zu verbrauchen, wenn er erzeugt wird, soll es nach dem Willen von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Zukunft neben der Einspeisevergütung von 31 Cent weitere 8 Cent für jede Kilowattstunde selbstgenutzten Stroms aus Photovoltaikanlagen geben. Nach einem Papier des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), das der F.A.Z. vorliegt, würde diese zusätzliche Förderung die Risiken und Kosten für die Stromversorgung erhöhen. Gerade die erwarteten und vom Umweltminister gewünschten Veränderungen im Stromverbrauch würden dazu beitragen. Dadurch würden laut dem Verband der Energiewirtschaft die Stromnetze strapaziert und Kosten auf die Verbraucher verlagert.

Artikel „Stromerzeugung: Energiebranche macht Front gegen Solarstrom“, 06.04.2010, FAZ.net
Link: http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EB7057590BFF646B08…

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1 Kommentar
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  1. Eine gute Nachricht, nach der Kürzung der Förderung im März. Wie laut dem Verband der Energiewirtschaft werden die Stromnetze strapaziert und die Kosten steigen ist mir schleierhaft. Wenn ich den Strom von Solaranlage direkt nutze, werden doch die Netze entlastet was zu geringeren Erhaltungskosten führen sollte…
    Laut Schott Solar gewinnt man sogar noch mehr: „Denn je mehr selbst produzierten Strom Sie nutzen, desto weniger Strom müssen Sie von Ihrem Versorger beziehen – und der kostet rund 21 Cent/kWh. Rechnen Sie zu diesem einbehaltenen Betrag nun die Vergütung hinzu, die Sie nach dem EEG für selbstgenutzten Strom erhalten, kommen Sie auf die schöne Summe von rund 43,76 Cent/kWh“
    Quelle: http://www.schottsolar.com/de/
    Gruß.