Wohnheime, Notübernachtungen und Beratungsstellen der gemeinnützigen GEBEWO beziehen jetzt Ökostrom

Veröffentlicht am 19. Mrz 2010 | Kategorie: Sonstiges | Ansichten: 2.113

Ein Herz für Menschen legt die gemeinnützigen GEBEWO – Soziale Dienste – schon immer an den Tag, indem sie Wohnheime, Notübernachtungen und Beratungsstellen für Obdachlose und sozial Benachteiligte betreibt. Dazu liegt ihnen aber auch unsere Umwelt am Herzen und so wird die Versorgung der Einrichtungen in Berlin und Brandenburg in dieses Frühjahr auf die Versorgung mit Ökostrom umgestellt. Die Geschäftsführer Lothar Fiedler und Robert Veltmann freuen sich, dass jährlich insgesamt 178.000 Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien in die Einrichtungen und Beratungsstellen fließen werden. Das entspricht in etwa dem Bedarf von 60 Vier-Personen-Haushalten in Deutschland.

Dabei war natürlich wichtig, dass das Geld nicht an anderer Stelle eingespart werden muss. Dank einem Vertrag mit der Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie (HKD) in Kiel kostet der umweltfreundliche Strom den gemeinnützigen Träger aber nicht mehr, als die bisher konventionell erzeugte Energie. „Wir können die Umstellung auf Ökostrom kostenneutral realisieren, weil wir jetzt unseren gesamten Strom von einem Anbieter beziehen“, ergänzt Geschäftsführer Lothar Fiedler.

Der zur Lieferung vereinbarte Ökostrom wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen. Die Stromerzeugung mit Hilfe von Wasserkraft setzt etwa 40 Gramm CO2 pro kWh Strom frei, ein herkömmliches Steinkohleheizkraftwerk setzt hingegen etwa 620 Gramm CO2 pro kWh Strom frei. Angesichts des derzeitigen Verbrauchs würden die Einrichtungen und Dienste der GEBEWO – Soziale Dienste – dadurch über 100 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Die gemeinnützige GEBEWO – Soziale Dienste – arbeitet seit 1994 in den Bereichen Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe. Sie ist unter anderem Trägerin von Wohnheimen, Beratungsstellen und Notübernachtungen in Berlin und Brandenburg.

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