Green Cabinet mit erster Sitzung: Ziel ist ein nachhaltigeres Wirtschaftswachstum

Veröffentlicht am 01. Mrz 2010 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 1.807

Am 22. Februar war der neu eingesetzte Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung im Bundeskanzleramt zu seiner ersten Sitzung in der neuen Legislaturperiode zusammengekommen. In dem Ausschuss sind alle Ressorts auf der Ebene der beamteten Staatssekretäre vertreten und Vorsitzender ist der Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister Ronald Pofalla. Das Gremium, das auch als „Green Cabinet“ bekannt ist, setzt sich vor allem für ein neues, nachhaltigeres Verständnis von Wirtschaftswachstum ein. Laut dem Kanzleramtschef, wurde das „Nachhaltigkeitsprinzip national wie international in den Vordergrund gerückt“. Es verlange langfristiges Denken, nicht nur in der Bildungs- oder Umweltpolitik, sondern „genauso in der Wirtschaft, bei den Finanzen sowie der Sozial- und Integrationspolitik“. Deshalb sei es auch das Ziel, den Wohlstand nachhaltig – also auch für kommende Generationen – zu sichern. „Dabei spielen neben dem Bruttoinlandsprodukt auch Lebensqualität, Sicherheit, Gesundheit und der nachhaltige Umgang mit Rohstoffen eine zentrale Rolle“, so Pofalla.

„Green Cabinet nimmt Arbeit auf – Schwerpunkt nachhaltigeres Wachstum“, 22.02.2010, Rat für Nachhaltige Entwicklung
Link: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/news-nachhaltigkeit/2010/2010-03-04/green-cabinet-nimmt-arbeit-auf…

Tags zum Beitrag:
, , , , ,
Ähnliche Beiträge zum Thema:

1 Kommentar
Schreib uns deine Meinung »

  1. Wer’s glaupt wird selig! Man braucht sich nur das Verhalten ALLER Politiker anzuschauen und sieht sofort, dass sie zwar Nachhaltigkeit predigen aber genau das Gegenteil tun. Keiner der Politiker tut etwas gegen die übertriebene Staatsverschuldung, die unser größtes Problem ist. Gerade Schwarz-Gelb verteilt da mal ain paar Milliarden an die Hoteliers und will nebenbei die AKWs länger am Netz lasssen. Wirklich sehr nachhaltig.

    Bei den anderen Parteien sieht es nicht besser aus. Die SPD versucht sich mit großen Tönen nur Stimmen zu kaufen, was man sich an Steinmeiers Geschrei zur Rettung von Opel im Wahlkampf anschauen konnte. Dazu gab es mit der Abwrackprämie Milliarden für die Autoindustrie. Verkauft wurde das ganze dann als Mittel für den Umweltschutz, dabei dürften die Millionen verschrotteten Fahrzeuge wohl kaum umweltfreundlich sein. Alles in allem geht es Politikern immer nur darum, in vier Jahren wiedergewählt zu werden. Damit denken sie oft noch kurzfristiger als die von ihnen gegeißelten bankmanager.