Deutsche und österreichische Forscher schaffen es, Ökostrom in Form von Erdgas zu speichern

Veröffentlicht am 15. Mrz 2010 | Kategorie: Sonnenenergie, Windkraft | Ansichten: 2.667

Das größte Problem der erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Sonnenenergie ist die unregelmäßige Verfügbarkeit und damit die notwendige Speicherung. Denn Wind weht und Sonne scheint nicht immer, was diese beiden Formen der sauberen Energie bis heute ungeeignet erscheinen lässt, die Grundlast zu gewährleisten. Lösung wäre einzig die massenhafte Speicherung aber bisher fehlt es an geeigneten Speichermedien. Wissenschaftler des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW), des Fraunhofer-Instituts IWES und der österreichischen Firma Solar Fuel, könnten der Lösung des Problems nun einen Schritt näher gekommen sein. Denn sie haben es geschafft, Ökostrom in Erdgas umzuwandeln. Dazu wird mit Ökostromn Wasser per Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff umgewandelt und dann entsteht aus dem Wasserstoff und Kohlendioxid das Gas Methan, der Hauptbestandteil von konventionellem Erdgas. Das könnte dann in Gasröhren und -lagern mit einer Speicherkapazität von rund 200 Terawattstunden in Deutschland gespeichert werden. Das Stromnetz verfügt im Vergleich nur über eine Kapazität von 0,07 Terawattstunden.

Artikel „Forschungsdurchbruch: Ökostrom zu Erdgas verwandelt“, 14.03.2010, Focus.de
Link: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/forschungsdurchbruch-oekostrom-zu-erdgas-verwandelt…

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