Photovoltaikanlagen sollen sich trotz Kürzung der Solarförderung weiter lohnen

Veröffentlicht am 23. Feb 2010 | Kategorie: Sonnenenergie | Ansichten: 5.676

Bisher wird in Deutschland nur ein Prozent des Strombedarfs mittels Solarenergie gedeckt, dabei sind die Kosten für die Solarförderung in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Üppige Einspeisevergütungen, die weit über dem Strompreis liegen haben dazu geführt, dass es im vergangenen Jahr nirgendwo auf der Welt mehr neu installierte Solarstromleistung gab (gemessen in Megawattpeak (MWp)). Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil aun der deutschen Stromversorgung laut Schätzungen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) sogar auf ganze 7 Prozent ansteigen.

Im Solar-Vorzeigeland gab es allerdings jüngst Hiobsbotschaften für die Solarbranche, denn die Bundesregierung will die Förderung von Solarstrom drastisch kürzen. Hintergrund ist, dass die Kosten für die Förderung viel stärker gestiegen sind als erwartet und auch die Kritik immer lauter wird, dass Solarstrom teurer ist als eigentlich notwendig wäre. Einige Solarunternehmen befanden daher auch gleich, dass die „Senkung der Einspeisevergütung vor- und nachgelagerte Branchen am Photovoltaik-Standort Deutschland gefährdet„. Laut vielen Experten ist die Kürzung aber gerechtfertigt, da sie Preise für Solarmodule seit Jahren stark sinken und sich die Investition in eine Photovoltaikanlage für Hausbesitzer daher auch in Zukunft auszahlen wird.

Special „Fotovoltaik: Die Rechnung geht weiter auf“, 22.02.2010, Focus.de
Link: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/tid-17211/fotovoltaik-die-rechnung-geht-weiter-auf…

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3 Kommentare
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  1. Die Einspeisevergütung wurde zu Jahresbeginn zwar um 9 Prozent reduziert doch Solaranlagen bleiben eine sichere Investition! Durch die gesunkene Preise bei den Photovoltaikmodulen und stetig steigende Energiepreise lohnt sich eine Anschaffung auch in diesem Jahr. Wer auf leistungstabile und qualitative Solarmodule setzt, sichert soliden Ertrag auch nach vielen Jahren. Noch bessere Aussichten haben die, die ihren Solarstrom zum Teil selbst verbrauchen. Der Vergütungssatz in 2010 ist bei 22,76 Cent pro Kilowattstunde und es fallen die Lieferausgaben weg die sonst ein Stromanbieter berechnet. Dank den Modulen mit hoher Qualität und gefallener Preise für die Photovoltaikanlagen können Solaranlagenbesitzer auch weiter für 20 Jahre mit einer gesetzlich garantierten Vergütung rechnen. Viele Solaranlagenhersteller wie zum Beispiel Schott Solar (http://www.schottsolar.com/de) bieten die Möglichkeit den erwartenden Ertrag in Abhängigkeit vom Standort, der Fläche und den Modulen mit einem Solarstromrechner zuberechnen und somit den Einstieg in die Nutzung der regenerativen Energien zu erleichtern.

  2. Bezugnehmend auf Kevin, selbst bei einer Absenkung von 16 % lohnt sich das Risiko/Ertrags Verhältnis noch, das versteht jeder der zwischen 2000 und 2010 in Aktienanlagen war.

    Gruß

    Frank

  3. […] sich Photovoltaikanlagen trotz Kürzung der Solarförderung aber weiter lohnen sollen, haben diese gebäudeintegrierten Lösungen auch einen großen Nachteil, denn sie sind in […]