Geplante Kürzungen bei der Förderungen führen zu Streiks im ostdeutschen Solarvalley

Veröffentlicht am 05. Feb 2010 | Kategorie: Sonnenenergie | Ansichten: 1.766

Nicht nur die Mitarbeiter des öffentlichen Diensts streiken diese Tage auch wenn es ungleich mehr sind als die Streikenden aus den deutschen Solarbetrieben. Deren Streik richtet sich auch nicht gegen den Arbeitgeber, sondern gegen die geplanten Kürzungen bei der Förderung von Solarstrom durch den Staat. CDU-Bundesumweltminister Norbert Röttgen hatte zuletzt vorgeschlagen, die Einspeisevergütung ab April einmalig um 15 Prozent zu kürzen, viele seiner Kollegen würden eigentlich sogar gerne noch stärkere Kürzungen sehen. Für eine Region wie das so geannnte „Solarvalley“ bei Leipzig, wo sich viele Unternehmen aus der Solarbranche niedergelassen haben, könnten die Einschnitte zum Verlust von Arbeitsplätzen führen, befürchten die Mitarbeiter und regionale Politiker. Insbesondere der Bau bereits geplanter Solarparks auf Freiflächen könnte in vielen Fällen auf der Kippe stehen. denn nach dem Willen des Bundesumweltministers soll die Förderung für Solarparks, die auf Ackerflächen gebaut werden, sogar um 25 Prozent gesenkt werden.

Artikel „Ökostrom: Aufstand im Solarvalley“, 04.02.2010, Zeit Online
Link: http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-02/kuerzung-solar

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