Expertenchat Landwirtschaft und Klimaschutz am 16. Februar 2010

Veröffentlicht am 15. Feb 2010 | Kategorie: Essen & Trinken | Ansichten: 1.911

Nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen wächst die Sorge um unsere Erde. Wie können die Regierungen, die Verantwortlichen in der Wirtschaft und jeder Einzelne von uns verhindern, dass sich der Planet immer weiter aufheizt? Die Landwirtschaft wird dabei häüfig als einer der Verursacher des Klimawandels genannt (z.B. Fleischproduktion ist Klimakiller Nr. 1), viele Bauern sehen sich aber eher als Opfer der Erderwärmung, denn sie leiden bereits heute unter Ernteeinbrüchen aufgrund langer Trockenperioden. Auch Schädlinge breiten sich zunehmend aus, die den Anbau einiger Kulturpflanzen stark beeinträchtigen. Die Folgen für Landwirte liegen auf der Hand: Die Produktionskosten für Nahrungsmittel steigen immer weiter an.

Laut dem Deutschen Bauernverband sitzt die Landwirtschaft dabei in punkto Klimaschutz zwischen den Stühlen: Sie soll einerseits die Ernährung der steigenden Weltbevölkerung sichern und hierzu die Produktion ausweiten. Andererseits werfen Kritiker der Landwirtschaft immer wieder vor, einen hohen Anteil am Co2-Ausstoß und damit an der Aufheizung des Weltklimas zu haben. Wie viel Wahrheit liegt in diesen Vorwürfen? Was brauchen die deutschen Landwirte, um ihrem gesellschaftlichen Auftrag als Nahrungsmittelproduzenten und Klimaschützer gerecht zu werden? Und wie kann der Verbraucher einen Beitrag dazu leisten, durch einen bewussten Einkauf und den Griff zu heimischen Lebensmitteln die deutsche Landwirtschaft und den Klimaschutz zu unterstützen? Wie sinnvoll ist beispielsweise ein CO2-Foodprint für Lebensmittel?

Diesen Fragen stellt sich am 16.02.2010 im aktuellen DBV-Expertenchat von 18:30 bis 20:00 Uhr der Generalsekretär des DBV, Dr. Helmut Born. Unter dem Thema: „Prima fürs Klima: Was die deutsche Landwirtschaft und ihre Produkte leisten“ können Landwirte und Verbraucher ihre Fragen rund um Landwirtschaft und Klimaschutz offen mit Dr. Born diskutieren.

Unter www.bauernverband.de finden Sie am 16. Februar 2010 den Button „DBV-Expertenchat“. Melden Sie sich dort für den Chat an und stellen Sie Ihre Frage an Dr. Helmut Born. Selbstverständlich ist die Teilnahme am Chat kostenlos, der Zugang ist über einen Gastaccount möglich (es werden also keinerlei private Daten erhoben oder gespeichert). Gleiche oder ähnliche Fragen wird Dr. Born mit einem Statement beantworten. Bitte beachten Sie, dass bei großem Andrang nicht jede Frage beantwortet werden kann.

Presseinformation des Deutschen Bauernverbands vom 04. Februar 2010

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