Klimatologen rätseln darüber, warum die Erderwärmung in den letzten Jahren stoppte

Veröffentlicht am 21. Nov 2009 | Kategorie: Allgemein | Ansichten: 2.164

Im langfristigen Vergleich ist es auf der erde seit Beginn der Industrialisierung immer wärmer geworden, was von Forschern, Politikern und Medien als globale Erderwärmung bezeichnet wird. Im Gegenzug dazu sind die Durchschnittstemperaturen auf der Erde laut dem Meteorologen Mojib Latif vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, einem der bekanntesten Klimaforscher Deutschlands, seit Anfang dieses Jahrtausends aber nicht mehr gestiegen. Der Experte spricht von einer „Stagnation auf hohem Niveau“, an der es keine Zweifel gibt. Dass sich der langfristige Trend umkehrt bleibt aber eher unwahrscheinlich.

Worüber allerdings gestritten wird, sind die Ursachen, die zum Stopp der Erderwärmung in den letzten neun Jahren geführt haben. Die Klimatologen sind sich bisher uneins darüber, ob es an der sinkenden Strahlungsaktivität der Sonne und den fehlenden Sonnenflecken oder an ungewöhnlichen Meeresströmungen liegt. Sicher scheint nur, dass heute niemand hundertprozentig das Weltklima im Jahr 2015, 2030 oder 2050 voraussagen kann.

Anmerkung der Redaktion:
Klimaschützer sind sich aber einig, dass es nicht im Interesse des Menschen sein kann, das Weltklima durch die Verbrennung Unmengen fossiler Energieträger weiter negativ zu beeinflussen. Ganz davon abgesehen, dass alle fossilen Energieträger endlich sind und (hoffentlich in weit geringerem Maße) auch von kommenden Generationen benötigt werden.

Artikel: „Klima – Das Schwächeln der Sonne“, 16.11.2009, Spiegel Online
Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html

Tags zum Beitrag:
, , , ,
Ähnliche Beiträge zum Thema:

Comments are closed.